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Wohnen auf kleinstem Raum

Manchmal ist weniger mehr: Der Trend geht zum minimalistischen Tiny House

Das Leben in Metropolen wird immer teurer, viele Menschen wünschen sich auch einfach... mehr

Das Leben in Metropolen wird immer teurer, viele Menschen wünschen sich auch einfach nachhaltiger zu leben und reduzieren sich auf ein Minimum. Daher sind sogenannte Tiny Houses immer gefragter. Die Kleinsthäuser sind nicht größer als 50 m², in den USA beträgt die Wohnfläche der oft auch mobilen Minihäuser sogar nur 10 bis 37 m². Wer sich für ein Leben auf kleinstem Raum entscheidet, muss seine Ansprüche an Platz drosseln und auf Funktionalität achten. Man muss jedoch nicht auf Wohnkomfort und schönes Design verzichten, sondern nur jeden Quadratmeter optimal planen.

Viele Hersteller haben das erkannt und bieten kreative Ideen für kleine Räume an. Was früher das Klappbett war, sind heute vor allem multifunktionale Möbel. Lampentisch „Josette“ (von Harto) vereint Bestelltisch und Leuchte, sodass der Tisch komplett als Ablagefläche genutzt werden kann. Der „Duotable“ von Müllers Möbelwerkstätten dient morgens und abends als Esstisch und tagsüber als Arbeitsplatz. Die zweigeteilte Tischplatte lässt sich auf der einen Seite hochklappen, darunter erscheint ein Stauraum für Accessoires oder Arbeitsutensilien.

Besteht das Minihaus oder die kleine Wohnung nur aus einem Raum, sind Raumteiler sinnvoll. Der Paravant „Lola“ der Firma Schönbuch bietet mit Haken, Ablagen und einem Spiegel individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Auch im Eingangsbereich muss jeder Millimeter genutzt werden, z. B. mit platzsparenden Garderoben wie dem unkonventionellen Kleiderständer „20 Hangers“ (Ligne Roset) oder der eleganten Garderobe „Knaegt“ (Woud), auf der zusätzlich Accessoires verstaut werden kann.

Einbauschränke, mit denen passgenau jeder Winkel ausgenutzt werden kann, sind unverzichtbar. Hinter verschlossenen Türen hat das Architekturstudio De Rosee Sa aus London auch das kleine Homeoffice eingerichtet. Der Stuhl wird bei Bedarf einfach vom benachbarten Esstisch ausgeliehen. Die Firma Ambivalenz geht noch einen Schritt weiter und hat mit „Fläpps“ ein geniales multifunktionales Regalkonzept geschaffen. Die einzelnen Regale können ausgeklappt als Bücherregal, Ablage, Arbeitsplatz, Beistell- oder Nachttisch genutzt werden und bei Nichtgebrauch flach eingeklappt werden.

Für Verstaumöglichkeiten in Küchen bieten sich nicht nur Schränke oder Regale an, die Firma Schüller liefert eine außergewöhnliche Idee Arbeitsfläche zu schaffen: Küchengeräte werden mit Hilfe eines Lifters per Knopfdruck im Korpus versenkt und bei Bedarf wieder hochgefahren.

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