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Vom Baum zum Parkett

Der Weg des Holzes bis zum Endprodukt ist lang und erfordert viel Präzision und Erfahrung

Ein Zuhause ist mehr als Beton, Holz und Möbel. Es geht um Wärme, Erinnerung und Geborgenheit... mehr

Ein Zuhause ist mehr als Beton, Holz und Möbel. Es geht um Wärme, Erinnerung und Geborgenheit und einen entscheidenden Anteil hat die Wahl und die Qualität des Bodens. Vor allem Parkett schafft ganz besondere Räume und Lebensqualität, ist nachhaltig und macht ein Leben lang Freude. Doch die Qualität muss stimmen – und zwar in jeder Phase des Produktionsprozesses. Genau dies hat sich der Hersteller Bauwerk Parkett ganz groß auf die Fahnen geschrieben.

Seit mehr als 80 Jahren fertigt das Traditionsunternehmen hochwertige Parkettböden für höchste Ansprüche und voller Stolz auf seine Schweizer Herkunft und Präzision. Was der Endverbraucher oft gar nicht weiß: Der Weg vom Baumstamm über das Rundholz bis zum fertigen Parkett ist ein langer – und besonders bei Bauwerk ein gut durchdachter. Er beginnt schon bei der sorgfältigen Auswahl. Da die Nachfrage nach Eiche in den letzten Jahren gestiegen ist, ist die Beschaffung eine besondere Herausforderung und geschieht hauptsächlich im Winter. Denn: „Der Baum macht auch eine Art Winterschlaf und hat dann einen geringeren Wassergehalt, was sich positiv auf die Qualität und Lagerung auswirkt. Zudem ist durch den gefrorenen Boden ein schonender Abtransport möglich“, erläutert Martin Schönenberger, Leiter Holzeinkauf bei Bauwerk. 97 Prozent der Hölzer, die Bauwerk verarbeitet, stammen aus Europa und gerade einmal drei Prozent aus Nordamerika, etwa Nussbaum. Gut ein Drittel kommt aus eigenen Sägereien in Russland, Litauen und Kroatien. Besonders nachhaltig: Seit 2017 werden die rohstofforientierten Arbeitsschritte, wie die Trocknung und der Zuschnitt von Lamellen nur noch im Wuchsgebiet durchgeführt, um so eine sinnvolle Wertschöpfung im Ursprungsland sicherzustellen. Durch das geringere Gewicht des getrockneten Holzes wird zudem die Umwelt weniger belastet. Die Weiterverarbeitung geschieht am Schweizer Hauptsitz in St. Mar­grethen, wo die weiteren qualitätsentscheidenden Prozessschritte anstehen: Die Decklage und die Unterlage werden miteinander verklebt und unter Druck verpresst. Auch für die anschließende Bürstung und den Farbauftrag braucht es viel Fingerspitzengefühl, denn jedes Stück Holz ist anders. Die Herausforderung liegt darin, einen gleichbleibenden Glanzgrad und Farbton zu erreichen. In der Endbearbeitung geht es schließlich um die Profilierung und Kantenbehandlung: Hier ist Präzision gefragt, damit die sogenannten Riemen, also einzelne Holzlattendielen, schnell und problemlos miteinander verlegt werden können. Bei der finalen Qualitätsprüfung werden die Riemen nochmals von Hand geprüft und bei Bedarf aussortiert. Bis heute werden 61 Prozent des Bauwerk-Sortiments am Standort St. Mar­grethen produziert und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Bevor es in die große weite Welt geht, wird es noch sauber verpackt, damit die wertvolle Fracht vor Feuchtigkeit geschützt ist.

www.bauwerk-parkett.com

(Erschienen im CUBE Magazin 04|19)

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