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Homeoffice im rechten Licht

Von retro bis modern – es gibt eine große Auswahl an schönen und zugleich funktionalen Leuchten

Homeoffice im rechten Licht
© Tobias Grau
Homeoffice im rechten Licht
© LDM
Homeoffice im rechten Licht
© muuto
Homeoffice im rechten Licht
© Ingo Maurer
Homeoffice im rechten Licht
© Occhio
Homeoffice im rechten Licht
© Villa Collection Denmark
Homeoffice im rechten Licht
© DCW éditions
Homeoffice im rechten Licht
© Hollands Licht
Homeoffice im rechten Licht
© Artemide
Nie zuvor hat sich die Art, wie wir arbeiten, so schnell und so grundlegend gewandelt. Die... mehr

Nie zuvor hat sich die Art, wie wir arbeiten, so schnell und so grundlegend gewandelt. Die gewohnten Strukturen haben sich aufgelöst – gearbeitet werden kann nun nicht mehr nur im Büro, sondern von jedem Ort der Welt und natürlich auch von zu Hause aus. Um leicht und ermüdungsfrei arbeiten zu können, braucht es neben einem guten Tisch und Stuhl vor allem auch gutes Licht. Wer glaubt, dass Arbeitsplatzleuchten nur rein funktional sein müssen, täuscht sich: Es gibt zahlreiche Modelle, die auch in Wohnzimmer & Co. immer eine gute Figur machen. Die bekannteste Arbeitsleuchte dürfte die berühmte „Tolomeo“ von Artemide aus dem Jahr 1987 sein, deren Seilzug-Design immer ein Hingucker ist. Doch es gibt noch zahlreiche andere Leuchten, die den Spagat zwischen nützlichem und schönem Design mühelos schaffen. Warum eine extra Leuchte am Arbeitsplatz zusätzlich zum allgemein erhellenden Raumlicht so wichtig ist, erläutert Kerstin Lukassen von Lukassen Leuchtenzentrum in Bedburg: „Sie spendet zusätzliches Licht auf der Arbeitsfläche und erleichtert so diffizile Sehaufgaben, etwa wenn mit Manuskripten oder anderen Druckwerken gearbeitet wird, gleichzeitig erhellt sie effektiv die Tastatur.“ Zudem sollte sie möglichst dimmbar und mit einem beweglichen Arm bzw. mit einem dreh- und schwenkbaren Reflektor ausgestattet sein, damit sie je nach Lichteinfall individuell eingestellt werden kann. Interessanterweise gibt es solche speziellen Arbeitsleuchten schon sehr lange – wie die 1921 entworfene Lampe „Gras“, die Le Corbusier in seinem Büro in der Rue de Sèvres und in vielen Projekten einsetzte. Als Re-Edition von DCW éditions verleiht sie heutigen Bürobereichen einen Touch Retro. Wie eine kinetische Skulptur, geschaffen für die Executive Schreibtische dieser Welt oder das anspruchsvolle Homeoffice, kommt eine neue Leuchte des für seine ikonischen Ringleuchten bekannten Münchner Herstellers Occhio daher und wie im Raum schwebend erscheint das Office Light von Ingo Maurer. Klare Linien und moderne Lichttechnologien zeichnen die New-Work-Leuchten des Hamburger Lichtdesigners Tobias Grau aus: Neben dem puristischen Aussehen spendet die „Team“ skalierbares und ergonomisches Licht, das durch Hunderte von LEDs hinter gerichteten Linsen entsteht. Flexibel und filigran zeigt sich die „Tubi“ aus der deutschen LDM Licht Design Manufaktur. Als Stehleuchte nimmt sie keinen wertvollen Platz am Schreibtisch weg und kann ganz leicht im Raum umgestellt werden. Bei den langen Wintern und hellen Sommern ist es auch kein Zufall, dass die Skandinavier ein ganz besonderes Verständnis für Lichtdesign entwickelt haben, das der dänische Hersteller Villa Collection mit der an alte Filmscheinwerfer erinnernden Tischleuchte „Spotlight“ gekonnt umsetzt. Wer gerne noch etwas mehr Ambiente rund um den Arbeitsbereich schaffen will, ist mit einer schönen Stehleuchte gut bedient – etwa mit der „Xio“ von Hollands Licht, die auch nach Dienstschluss den Raum in ein schönes Licht taucht.

(Erschienen in CUBE 04|22)