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Communication in Process

Mitarbeiter aus aller Welt treffen sich zum „Design Thinking“

Wenn ein weltweit agierendes Unternehmen wie der weltgrößte Anbieter von Unternehmenssoftware... mehr

Wenn ein weltweit agierendes Unternehmen wie der weltgrößte Anbieter von Unternehmenssoftware SAP eine Neustrukturierung und Ergänzung seiner Unternehmensgebäude plant, ist es unabdingbar, einen Architekten zu beauftragen, der die Erfahrung auf diesem spezifischen Gebiet mitbringt. Wie in diesem Fall das Stuttgarter Architekturbüro Scope, das schon einige Projekte dieser Bautypologie umgesetzt hat. SAP, mit seinen weltweit über 78.000 Mitarbeitern, implementiert seit einigen Jahren den Kreativansatz „Design Thinking“ bei seinen Teams, der einen offenen und kommunikativen Ideenfindungsprozess fördert. In Nutzerworkshops und Kreativprozessen zwischen den Architekten und SAP-Mitarbeitern entstanden nun Räume, die sich nach Größe und Bedarf flexibel verändern lassen, die unterschiedliche Perspektiven zulassen und so die Kommunikation unterstützen. Das neue internationale SAP-Schulungszen-trum befindet sich inmitten des SAP-Campus und wird jährlich von ca 20.000 Schulungsteilnehmern genutzt. Das Zentrum empfängt seine Teilnehmer mit einer großzügigen Geste in Form einer filigranen, weit gespannten Vordachkonstruktion und leitet sie in das umfassend sanierte und modernisierte internationale SAP-Schulungszentrum, das ursprünglich 1982 erbaut wurde und einige bauliche Mängel aufwies. Die Architekten definierten das mitten auf dem Campus gelegene Schulungsgebäude und das sich darin befindliche Foyer mit dem angegliederten, großzügigen Restaurant als Orientierungspunkt. So bieten sie den sich dort aufhaltenden Teilnehmern aus aller Welt einen räumlichen Rahmen, der zu einem regen Kommunikationsaustausch unter den Schulungsteilnehmern führt. Betritt man das Gebäude, wird man über einen Empfangsbereich in ein großzügiges, zweigeschossiges Foyer geleitet, das den „Marktplatz“ des Schulungszentrums darstellt. In dessen Mitte haben die Architekten ein hölzernes Podest platziert, aus dem sich eine einladende Sitzlandschaft entwickelt. Diese wiederum ordnet sich um eine sechs Meter hohe, gläserne und interaktive Medieninstallation an, die zusammen mit Ars Electronica konzipiert wurde. Sehr spannend erkennt man hier einen Monolithen, der aus 24 rahmenlosen Bildflächen besteht, die von lichtdurchlässigen Spiegelflächen ummantelt sind. Bereits im Foyer wird klar, dass diese Räume bei den Mitarbeitern Lust auf Kommunikation hervorrufen.

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Architekten: Scope www.scopeoffice.de Fotos: Zooey Braun mehr

Architekten:

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Fotos:

Zooey Braun