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Aufbruch in die Moderne

Der perfekte Umgang mit Form und Licht

Das Einfamilienhaus im Filstal zeigt wieder einmal die sehr klare Handschrift des Architekten... mehr

Das Einfamilienhaus im Filstal zeigt wieder einmal die sehr klare Handschrift des Architekten Patrick Schiller. Seine Gebäude zeigen alle eine ausdrucksstarke Grafik, die mit dem berechneten Lichteinfall noch deutlich unterstrichen wird. So sticht auch diese Villa mit ihrer konsequenten Klarheit und betonten Grafik aus der umgebenden Bebauung heraus. Hier wird ein modernes Zeichen gesetzt, das zur positiven Belebung des Ortsbildes beiträgt. Von einer Erschließungsstraße eingerahmt, befindet sich das Grundstück an einem Südhang am Ortsrand, was den Architekten bewogen hat, den Bauplatz möglichst weit in nördlicher Richtung auf dem Grundstück zu platzieren. Von hier ergibt sich ein sehr schöner Blick auf das Filstal.

Der vordere Gartenbereich wurde mit neuem Boden angefüllt und liegt nun ca. 1,5 bis 2 Meter über der Straße, was den Bewohnern mehr Freibereich um das Gebäude und – trotz seiner Lage – ausreichend Privatheit bietet. Der Besucher wird auf der Ostseite entlang einer Wandscheibe zum Eingang geführt, die gleichzeitig einen Sichtschutz zur Terrasse und Garten darstellt.

Eine weitere etwas niedrigere Stützmauer wurde benötigt, um die Abfahrt zur Garage herzustellen, welche sich unter der Terrasse befindet. Die Eingangsmauer wurde weitergeführt und umschließt nun wie ein Band den Wohn- und Erschließungsbereich. Sehr schön kann man erkennen, wie dieses Band mit einer Art Spiralbewegung endet und eine ein Meter breite Fuge stehen lässt, aus der sich die darin befindliche Treppe nach außen abbildet.

Außen- und Stützmauern wurden aus weißem Putz erstellt, während die Zwischenräume mit Glas oder schwarzen Platten gestaltet wurden. Der Wohnbereich wiederum wird von einer grau verputzten Wand in einer L-Form eingefasst, die aber gut sichtbar durch eine Glasfuge vom darüber befindlichen weißen Band getrennt ist.

Die Geschosse werden über Treppen, welche sich in der Fuge auf der Ostseite befinden, verbunden. An dieser Stelle besticht ein sehr schönes Detail: Um eine möglichst große Transparenz in Längsrichtung der Fuge zu gewährleisten, wurden die Treppenstufen als stählerne Rechtecke in die Betonwand gedübelt, was dazu führt, dass sie in Längsrichtung nur eine minimale Ansichtsbreite aufweisen. Der Wohnbereich erhält somit noch mehr Großzügigkeit, da das Licht regelrecht fließen kann.

www.schiller-architektur.de

Architekten: Schiller Architektur BDA www.schiller-architektur.de Zimmer-,... mehr

Architekten:

Schiller Architektur BDA
www.schiller-architektur.de

Zimmer-, Holzbauarbeiten:

Holzbau Straub
www.holzbau-straub.de

Flachdachabdichtung:

Alfred Rink Bedachungen
www.rink-bedachungen.de

Fensterbauarbeiten:

Müller & Sohn
www.mueller-fensterfabrik.de

Innen- und Außenputzarbeiten, Trockenbauarbeiten:

Stukkateur Scheurer
www.scheurergmbh.de

Estricharbeiten:

AEP Estrich
www.aep-estrich.de

Garagentor:

Kamo Kran- und Toranlagen
www.kamo-tore.de

Tischlerarbeiten:

Holzhacker Schreinerei
www.holzhacker-online.de

Heizungsbauarbeiten:

Ludwig & Wendl
www.ludwig-wendl.de

Sanitäranlagen:

Wissner
www.wissner.dasbad.de

Fotos:

Ronald Tilleman