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Klassiker auf vier Rädern

Brabus Classic restauriert originalgetreu Mercedes-Benz Automobile

Klassische Automobile sind eine Leidenschaft, der rund um den Globus viele Automobilenthusiasten... mehr

Klassische Automobile sind eine Leidenschaft, der rund um den Globus viele Automobilenthusiasten frönen. Kenner wissen, dass eine originalgetreue Restaurierung für den Wert der Raritäten von entscheidender Bedeutung ist. Auf der Straße wiederum müssen die Schönheiten auf vier Rädern den Strapazen des Alltags gewachsen sein – ganz so wie die von Brabus Classic restaurierten Mercedes-Benz Old- und Youngtimer.

Das 1977 in Bottrop gegründete Unternehmen wird heute von Constantin Buschmann, Sohn des kürzlich verstorbenen Unternehmensgründers Bodo Buschmann, geführt. Rund 40 Jahre Erfahrung haben Brabus zu einem Spezialisten für Mercedes-Benz Fahrzeuge mit Weltruf gemacht und auch der Automobilhersteller selbst würdigt die Qualitätsarbeit und führt Brabus Classic als offiziellen Mercedes ClassicPartner.

15 erfahrene Kfz-Spezialisten setzen ihr Know-how für die „Sechs-Sterne-Restaurierung“ ein, um aus alten Schätzchen in akribischer Arbeit quasi einen Neuwagen zu machen. Dabei wird jedes Verschleißteil ausgetauscht, vom Gummi über das Glas bis hin zur kompletten Innenausstattung. Was aufgearbeitet werden kann, Chromteile etwa, wird im klassischen Stil restauriert. Selbst das Leder entspricht dem, das ursprünglich von Mercedes-Benz verarbeitet wurde. Bei dem aufwändig kopfgefärbten Classicleder wird nur die eigentliche Haut gefärbt, wodurch die charakteristische Struktur des Leders erhalten bleibt. Auch bei den Autolacken arbeitet Brabus Classics mit den Firmen zusammen, die Mercedes-Benz einst belieferten. Gemeinsam haben sie moderne Lacke entwickelt, die den heutigen Anforderungen und der Originalfarbe entsprechen. So erstrahlen die Klassiker nach der aufwendigen Aufarbeitung im wahrsten Sinne des Wortes im neuen alten Glanz.

Wenn die Mechaniker den Motor, das Getriebe, das Fahrwerk und die Bremsen auseinandergenommen, mit Präzision bearbeitet, ausgetauscht und wieder zusammengesetzt haben, sind die Fahrzeuge unter Berücksichtigung aller Arbeitsprozesse durchschnittlich zwei Jahre in der Werkstatt gewesen. Die Spezialisten haben dann je nach Modell zwischen 1.500 Stunden, wie bei einer Pagode, und 4.500 Stunden, wie bei einem 300 SL Flügeltürer der 1950er-Jahre, daran gearbeitet.

Fahrzeuge, die die 2.000 m² große Halle verlassen, erhalten von der führenden deutschen Oldtimer-Sachverständigenorganisation Classic Data jeweils die Zustandsnote „1“ und bekommen attestiert, dass es sich um Klassiker mit „Neuwagencharakter“ handelt.

www.brabus-classic.com

Fotos: Brabus GmbH, Antonin Grenier mehr

Fotos:

Brabus GmbH, Antonin Grenier