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Jede Menge ins Rollen gebracht

Moderne Bowling-Anlage steigert Freizeitwert in Gelsenkirchen

Bei der Planung der neuen Bowlinganlage verfolgten die beauftragten Architekten in erster Linie... mehr
Bei der Planung der neuen Bowlinganlage verfolgten die beauftragten Architekten in erster Linie das ehrgeizige Ziel, auf einer Fläche von über 3.500 m² neue Maßstäbe für die Zukunft zu setzen. Sowohl auf der Bahn als auch abseits davon sollte sich das ganze Center ums „Treffen“ drehen. Nach einer Planungs- und Bauzeit von insgesamt 22 Monaten ist im November 2010 mit Firebowl NRW’s modernstes Bowling- und Eventcenter eröffnet worden. Insgesamt 30 moderne VIA-Bowling-Bahnen, davon acht exklusiv ausgestattete VIP-Bahnen, acht Billardtische, Dartanlagen in Kombination mit einem exklusiven Restaurant-, Cocktail- und Barbereich sorgen für großen Unterhaltungswert. Erweitert um einen multifunktionalen Event- und Tagungsraum, eine große Außenterrasse und die exklusiven Raucherlounges bietet die Anlage den Besuchern außerdem vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung und Entspannung. Ein ständig wechselndes Programm und Spitzen-Events garantieren zusätzlich Abwechslung.

Das zweite Ziel der Architekten war die Realisierung eines „Green Buildings“. Der Energie­bedarf sollte bei diesem Konzept möglichst gering gehalten werden, vorhandene Ressourcen sollten genutzt und mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden. Daher sind die Orientierung des Gebäudes, die Gebäudehülle und die Speicher­masse sowie der Sonnenschutz so konzipiert, dass der Heizwärmebedarf durch die ohnehin im Gebäude anfallende Wärme sowie durch die Nutzung von Abwärmequellen, Erdwärme, passiver und aktiver Sonnenenergie weitgehend gedeckt werden kann. Für die Spitzenabdeckung wurden Wärmepumpen in das System inte­griert. Grundsätzlich wird nur dort geheizt oder gekühlt, wo es notwendig ist.

Die Gebäudehülle wurde für ihre Zwecke über das übliche Maß hinaus gedämmt und mit einer Dreifachverglasung versehen. Außerdem ist die Kühl- und Heizfähigkeit des Erdreiches durch die Planung eines Erdregisters vollständig ausgenutzt. Dabei wird die Außenluft über dem Parkplatz angesaugt und durchläuft anschließend das Erdregister, um dann dem Lüftungssystem des Gebäudes zugeführt zu werden. Im Winter wärmt sich somit die Luft im Erdregister durch die Erdreichtemperatur auf. Im Sommer wird die Luft entsprechend gekühlt. Durch dieses spezielle – erstmalig in Deutschland – geplante Erdregister ist es möglich, die erforderliche Leistung der Lüftungs- und Kühlungsmaschinerie deutlich geringer zu dimensionieren und damit Energie und Kosten zu sparen. Laut Planung wird für das Erdregister ein Einsparpotential von ca. 200.000 kWh pro Jahr erwartet. Dabei wurden die ausführenden Unternehmen von ihrer Verantwortung für Abweichungen von Istwerten gemäß DIN Normen entbunden, um dieses Konzept zu ermöglichen.
www.bdmp-architekten.de
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Jörg Hempel
www.joerg-hempel.com