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Für Design- und Gourmetfreunde

Restaurant „Opgen-Rhein“ Oberhausen

Design- und Gourmetfreunde kommen im „Opgen-Rhein“ in Oberhausen auf den Geschmack. Französische... mehr

Design- und Gourmetfreunde kommen im „Opgen-Rhein“ in Oberhausen auf den Geschmack. Französische Gourmetküche kom­bi­niert mit bodenständigen, deutschen Gerichten, umgeben von einer so ausgefallenen Architektur, dass das Büro bkp kolde kollegen dafür bei der Vergabe des Deutschen Innenarchi­tekturpreises eine Würdigung erhielt.

Der gleichnamige Koch und Betreiber des Hauses „Opgen-Rhein“ ist bekannt – für die Be­sonder­heiten in der Zusammenstellung seiner Menüs und für seine leuchtend roten Haare. Anders, kreativ, überraschend und vor allem farbig sollte deshalb auch die Innenarchitektur des Hauses werden.

Um die Doppelnutzung Kantine und Restaurant zu ermöglichen, haben die Innenarchitekten ausgefallene technische Einrichtungen geplant und die Räume durch gestalterische Maßnahmen gegliedert. Strahlend grün glänzende Mo­no­lithe bestimmen den Gastraum. Sie über­raschen und überzeugen zugleich durch ihre Farbe und Form.
Die dynamisch wirkenden Körper beherbergen Garderoben, technische Installationen und das Herzstück: die Servicetheke. Mittags beinhaltet sie das Buffet mit den dazugehörigen Einbauten für kalte und warme Speisen und Getränke. Für den Abendbetrieb kann der Deckel mittels Elek­tro­motoren an den Seilen herunter gefahren werden. Der markante Korpus wird durch gekonnte Beleuchtung wie ein Kunstwerk in Szene gesetzt.

Die dahinter liegende Bar scheint mit seinem kräftigen Gelb von innen heraus zu leuchten, was mit dem kraftvollen Schwarz an Wand und Decke noch verstärkt wird. Schwarz sorgt für einen eleganten und teuren Auftritt, bringt andere Farben zum Strahlen und bildet einen gewichtigen Rahmen. Um die Räumlichkeiten nicht zu dunkel werden zu lassen, erstreckt sich über die gesamte Fläche ein heller Natursteinbelag.

Tagsüber sorgt die komplett verglaste Front für ge­nügend Tageslicht und Luftigkeit, so dass die Gastronomie heiter und beschwingt wirkt. In der Dämmerung tritt eine deutliche Veränderung ein. Dann zonieren große, wallende Vorhänge, die tagsüber in der Fassade parken, den langgestreckten Raum und bilden behagliche Nischen. Die Dekorationen sind in einem warmen Goldgelb gehalten. Dieser Farbton stellt einen angenehmen Kontrast zum frischen Grün dar. Das in dunklem Holz gehaltene Mobiliar fügt sich diskret in die Farbgebung ein. Die großen runden Tische sind nun Zentren der lässigen Konver­sation. Herunter gefahrene Lampions betonen die individuellen Sitzinseln und schaffen eine priva­te Wohlfühl-Atmosphäre. Das Bild des Res­tau­rants hat sich gewandelt. Spannungsvolle und abwechslungsreiche Durchblicke, Hell- und Dunkel­zonen sind entstanden.

„Innenarchitektur muss in unseren Tätigkeitsbereichen einen alltäglichen Mehrwert für den Menschen bieten, Emotionen auslösen sowie Erlebnis und Bereicherung sein. Als Schnittstelle zum Kunden schaffen Räume Identifikation sowie eine emotionale Bindung zwischen Mensch und Unternehmen. Haltung und Unternehmensphilosophie sowie die Besonderheiten des Ortes werden räumlich erlebbar. Wandel­barkeit sowie unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten bieten Sicherheit und Flexibilität für die Zukunft,“ beschreibt Heiner Kolde seinen Auftrag als Innenarchitekt, den er im „Opgen-Rhein“ mehr als erfüllt hat.

„Das Restaurant „Opgen-Rhein“ in Oberhausen vereint architektonisch ansprechendes Ambiente mit extravaganter Kochkunst“, so die Jury des Deutschen Innenarchitekturpreises.

www.b-k-p.net
www.opgen-rhein.net

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