Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Elektrisch mobil im Ruhrgebiet

Ausbau der Ladeinfrastruktur in Dortmund, Essen und Mülheim

Beim Umstieg auf Elektromobilität setzt das Ruhrgebiet auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur, auf... mehr
Beim Umstieg auf Elektromobilität setzt das Ruhrgebiet auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur, auf e-mobilen Pendlerverkehr entlang der A 40 und auf elektrisch betriebene Fahrzeugflotten.

Im Projekt „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ untersuchte die RWE Effizienz mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft den Einsatz von Elektromobilität im Pendlerverkehr entlang der A40. Das Interesse galt dabei sowohl dem städteübergreifenden Lieferverkehr als auch der innerstädtischen Nutzung. Das Ergebnis: Gerade im Ballungsraum konnten die sauberen und leisen E-Fahrzeuge Vorteile und Nutzen von Elektromobilität ideal unter Beweis stellen. Das funktioniert auch im RWE Firmenfuhrpark: Für den Werksverkehr entlang der A40 stehen den Mitarbeitern zehn Elektrofahrzeuge zur Verfügung, die – wie beim Car-Sharing – über das Intranet gebucht werden können. Für die passende Ladeinfrastruktur sogen rund 1.000 RWE Ladepunkte im öffentlichen Raum und bei Unternehmen – mit dem Schwerpunkt im Großraum Mülheim, Essen und Dortmund.

Bei der Einbindung von Elektromobilität in Flotten setzt die Stadt Dortmund Maßstäbe: Im Rahmen des Projektes „metropol-E" etablierte sie ein intermodales Pooling-System, das auf die Integration von Elektromobilität in die städtische Fahrzeugflotte zielt. Mit Erfolg: Dank der E-Fahrzeuge konnte der CO2-Ausstoß maßgeblich reduziert werden, denn die Ladung erfolgt ausschließlich klimafreundlich – mit 100 Prozent Ökostrom aus Photovoltaik- und Mini-Windkraftanlagen. Ein zentrales Mobilitätszentrum verwaltet die einzelnen Fahrzeuge – und prüft außerdem, ob für die Dienstfahrt nicht öffentlicher Nahverkehr oder das Pedelec die bessere Alternative darstellen. Durch effiziente Planung ließ sich die Auslastung der Fahrzeuge erheblich verbessern. 50 der ehemals 350 konventionellen Fahrzeuge konnten eingespart werden, der Einsatz weiterer E-Fahrzeuge ist geplant.

Auch im Car-Sharing sind Autos e-mobil unterwegs. Bei RUHRAUTOe bilden verschiedene Typen von Elektrofahrzeugen in Wohngebieten und im Innenstadt-Bereich in acht Ruhrgebietsstädten – darunter Essen und Duisburg – ein Carsharing-Netz mit mehr als 27 Standorten. Die einzelnen Stationen sind direkt an die Haltestellen des ÖPNV angebunden. Projektpartner sind u. a. die Universität Duisburg-Essen, die VivaWest Wohnen GmbH und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

Wer mit dem E-Bike oder Pedelec im Ruhrgebiet unterwegs ist, kann über den Radschnellweg Ruhr bequem ans Ziel kommen: Die ersten Teilstücke sind bereits eröffnet, nach der Fertigstellung wird er Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund und Hamm miteinander verbinden. Die Städte liegen rund 20 km voneinander entfernt – ideale Voraussetzungen, um sie als Pendler mit dem E-Bike zu bewältigen. Entlang der Strecke gibt es Ladepunkte für die Zweiräder.

www.elektromobilitaet.nrw.de