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Wohnen mit Sichtschutz

Wohndomizil am Fuße des Schwarzwalds fügt sich harmonisch in die bebaute Umgebung ein

Eine junge Familie in Schramberg-Sulgen wünschte sich für sein neues Domizil eine offene... mehr

Eine junge Familie in Schramberg-Sulgen wünschte sich für sein neues Domizil eine offene Wohnebene und eine klassische Raumaufteilung im Obergeschoss mit Schlaf- und Kinderzimmern. Da sich das Grundstück in einem bereits bebauten Gebiet befindet und es sich um eine Hanglage handelt, haben Schneider Architekten aus St. Georgen die Topografie des Grundstücks bei ihrem Entwurf optimal ausgenutzt. Der Blick auf den angrenzenden Schwarzwald wird durch große Fenster ermöglicht und es wurde eine Terrasse geschaffen, die den Gartenbereich von der Zufahrt her abschirmt und zugleich Blickschutz bietet.

Das Areal, das bereits seit 1975 Baugebiet ist, wird von Süden her über einen schmalen Stichweg vom Kreisverkehr aus erschlossen. Der Ausblick nach Norden offenbart eine herrliche Aussicht in den Schwarzwald, der auch von der Terrasse aus zu genießen sein sollte. Um diese von der Südseite her abzuschirmen, gibt es einen senkrecht zum Wohnhaus angeordneten, vorgelagerten eingeschossigen Querriegel, der sowohl die Doppelgarage als auch Lagerflächen beinhaltet. Gleichzeitig ist dadurch eine schützende, großzügige Eingangsnische entstanden, die dank eines bodentiefen Fensters und der Türanlage aus Glas Licht in das Innere lässt. Auf der Bergseite wurden im Untergeschoss die Technik- und Nebenräume platziert, während im Hanggeschoss aufgrund der günstigen Topografie ein großzügiges Gästezimmer mit eigenem Bad entstand. Im Innenraum wurden Materialien bewusst reduziert eingesetzt, glatt gespachtelte Decken und Wände bestimmen die Optik, im Erdgeschoss setzen zudem einige Wände farbige Akzente. In der offenen Wohnebene im Erdgeschoss kam ein individuell angefertigter fugenloser Bodenbelag auf Zementbasis zum Einsatz, der zum großzügigen Raumeindruck beiträgt. Darüber hinaus ist der gespachtelte sowie polierte und imprägnierte Boden unempfindlich und wurde daher auch im Bad verwendet. Die Zimmer im Obergeschoss erhielten einen Dielenboden aus Eiche.

In allen Geschossen des 170 m² großen Hauses sorgt eine Fußbodenheizung, die von einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit niedriger Vorlauftemperatur versorgt wird, für Wärme. Zugleich ist eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut.

www.schneider-architekturbuero.com


Fotos:

Johannes Vogt
www.johannesvogt.de

(Erschienen in CUBE Oberrhein/Baden 03|19)

Architekten: Schneider Architekten www.schneider-architekturbuero.com Bodenbeläge/Maler-... mehr

Architekten:

Schneider Architekten
www.schneider-architekturbuero.com

Bodenbeläge/Maler- und Gipserarbeiten:

Kaupp
www.kaupp-gmbh.com

Fensterbau:

Schreinerei Graf
www.graf-innenausbau.de

Sanitär:

Storz Heiztechnik Komplettbad
www.badundheizung.de/storz

Küche:

Flaig Kreativer Innenausbau
www.flaig-schreinerei.de

Einbaumöbel:

Werner Ettwein
www.ettwein.de