Architektur in Oberrhein/Baden
Kategorie
Themen
Interior in Oberrhein/Baden
Themen
Kategorie
Garten in Oberrhein/Baden
Themen
Kategorie
Spezial in Oberrhein/Baden
Kategorie

Vier Freunde machen Möbel

Das Freiburger Designlabel Formoebel steht für persönliche und funktionale Möbel

Zehn Jahre ist es her, seit die Schreinermeister Stephan Rothenhöfer und Peter Gässler... mehr

Zehn Jahre ist es her, seit die Schreinermeister Stephan Rothenhöfer und Peter Gässler anlässlich eines Treffen ihrer Meisterschule ins Gespräch kamen und sogleich feststellten, dass sie mehr eint als ihr Beruf: Ihr gemeinsames Verständnis für eine klare Formensprache, kombiniert mit dem Wunsch nach mehr Alltagstauglichkeit bei Möbeln. Eine gute Basis also, um geschäftlich gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und besonders schön, weil aus der beruflichen Partnerschaft heraus eine Freundschaft entstand, die sich bald auch auf die Familien der beiden Männer übertrug. Heute entwerfen und vertreiben die befreundeten Geschäftspartner mit ihren Ehefrauen, Ulrike Rothenhöfer und Carmen Gässler, in Freiburg formschöne Möbel.

Die Grundidee hinter Formoebel beschreibt Entwickler und Designer Peter Gässler sehr individuell: „Unsere persönliche Verbundenheit spiegelt sich auch in unserer Arbeit wider. Unsere Möbel sind wie Freunde. Es gibt sie nicht an jeder Ecke, aber wenn sie ihren Platz gefunden haben, bleiben sie oft ein Leben lang.“ Das Zeug dazu haben die Möbel auf jeden Fall, sind sie doch in ihrer schönen Schlichtheit keiner Mode unterworfen und strahlen eine große Ruhe aus. Die Kollektion umfasst Sofas, Betten, Stühle, Hocker, Sessel, Tische, verschiedene Regalsysteme sowie Leuchten, die zusammen eine  einheitliche Einrichtung im minimalistischen Stil erlauben. Aber sie wirken auch als Solitäre oder lassen sich zu anderen Trend- und Designmöbeln kombinieren. Natürliche Materialien und Farben erzeugen eine harmonische Stimmung. Die überwiegend verwendeten Massivhölzer Eiche, Esche und Buche in Natur oder Schwarz schmeicheln mit ihrer besonderen Haptik und Optik. Dazu kombiniert das Quartett zurückhaltende Materialien wie pulverbeschichtetes Stahlblech, MDF und Stoffe aus Skandinavien.
 
Auch in puncto Qualität und Funktionaliät muss sich ein jedes Möbel beweisen. Die beiden Ehepaare testen ihre Entwürfe auf Beständigkeit und einen möglichst flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Wohnsituationen, wobei die Ergebnisse in die Weiterentwicklung des Mobiliars einfließen. Den Sessel „Walter“ beispielsweise begleitet zudem eine persönliche Geschichte: Er ist die Weiterentwicklung eines komfortablen Sessels, den der Schreinermeister Walter Rothenhöfer 1968 entworfen hat und dessen Name der Neue nun trägt.

www.formoebel.de


Fotos:

Christoph Düpper
www.christophduepper.com
Formoebel

(Erschienen in CUBE Oberrhein/Baden 03|19)