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Spiel mit Gebäudetiefen

Nachhaltig konzipierte Wohnanlage am Hang

Unterhalb eines zu den jeweiligen Parzellen gehörenden Waldstückes blicken die beiden Wohnhäuser... mehr

Unterhalb eines zu den jeweiligen Parzellen gehörenden Waldstückes blicken die beiden Wohnhäuser vom Hang aus Richtung Westen auf den Ort. Auffällig an den klar geschnittenen Gebäuden ist der unterschiedlich farblich ausgeprägte Naturstein – ein Mägenwiler Muschelkalk – in Kombination mit Holzverkleidungen zwischen den Fenstern. Sie verdeutlichen den direkten Bezug zum Wald. Die Fassadengestaltung mit den Loggia-Einschnitten und der horizontalen Bänderung im Bereich der Geschossdecken bzw. Brüstung und am Dachrand wirkt über die Material- und Farbwahl eigenständig in der umgebenden Bebauung. Mittels eines vorspringenden Versatzes sind die horizontalen Bänder ummauert. Mit den Fassadeneinschnitten entsteht ein spannendes Wechselspiel verschiedener Gebäudetiefen. An der Straßenseite sind den Gebäuden Balkon- bzw. Wintergartenzonen vorgelagert. Durch die versetzte Anordnung der Wintergärten erhielten alle Wohnungen Balkone oder Sitzplätze. An den nördlichen und südlichen Gebäudeseiten entstanden durch die Nutzung der Dachflächen von Eingangsbereichen und Einstellhalle zusätzliche Sitzplätze. Ebenerdig gelangt man in den gemeinsamen großzügigen Eingangsbereich. Von hier aus erschließen sich die fünf und sechs Wohneinheiten, verteilt auf einem Sockel-, zwei Voll- sowie einem Attikageschoss mit Dachterrasse. Auch über die zwischen den Baukörpern positionierte Einstellhalle für 17 PKW sind die Wohnungen erreichbar.

Die Gebäude zeichnen sich durch einen erhöhten energetischen Ausbaustandard aus. Im Zentrum dieses schweizer Baustandards für neue und modernisierte Gebäude steht der Komfort der Nutzer. Er wird sowohl über eine hochwertige Gebäudehülle und systematische Lufterneuerung, als auch über einen sehr geringen Energiebedarf und einen möglichst hohen Anteil an erneuerbaren Energien erreicht. Für die beiden Neubauten wählten Ferrara Architekten Beton und Mauerwerk als Hauptbestandteile der Tragkonstruktion. Jede Wohnung erhielt ein Lüftungsgerät mit Wärmetauscher, eine Wärmepumpe mit Erdsonden sorgt für Heizung und Warmwasser. 

Um die Werterhaltung der Gebäude weit über die momentane Nutzung hinaus zu garantieren, betrachten die Architekten alle Einbauten als sekundäres System. So sind alle nichttragenden Innenwände in Trockenbauweise ausgeführt und können ohne Eingriffe in die Bausubstanz versetzt und an veränderte Wohnbedingungen angepasst werden. Die Materialien und Farben des Innenausbaus wurden zusammen mit den Wohnungseigentümern festgelegt. Die Farbgebung der Wände, Fenster, Boden- und Möbelmaterialen sowie die Verlegemuster der Platten an Wand und Decke wurden individuell für jede Wohnung entwickelt.

www.ferrara-architekten.ch

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Architekten:

Ferrara Architekten
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Innenarchitekten:

Ferrara Innenarchitekten
www.ferrara-innenarchitekten.ch

Baumeisterarbeiten:

Knecht Bauunternehmung
www.kbag.ch

Beton Montagebau:

Beton-Fertigteile-Wyhlen
www.bfw-wyhlen.de

Fassadenbau:

Salm Fassadenbau
www.fassadenbau-salm.ch

Natursteinarbeiten:

staudtcarrera
www.staudtcarrera.ch

Kücheneinrichtungen:

flubacher+partner
www.flubacher-kuechen.ch

Metallbauarbeiten:

von arx
www.vonarx.ch

Bodenbeläge:

ABT Bodenbläge
www.abt-bodenbelaege.ch

Fenster und Türen:

4B
www.4-b.ch

Fotos:

Simone Schwab-Giger
www.gigerfoto.ch