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Das Beste aus zwei Welten

Ein Hybridhotel in Rothenburg bietet ein neuartiges Interieur-Konzept

Mittermeiers Alter Ego – schon der Name dieses Hotels in einer unter Ensembleschutz stehenden... mehr

Mittermeiers Alter Ego – schon der Name dieses Hotels in einer unter Ensembleschutz stehenden Gründerzeitvilla in der Rothenburger Altstadt verspricht Interessantes: Ein alter Ego ist, wie Wikipedia sagt, ein zweites „Ich“. Und das gibt es nun in Form eines zweiten Hotels der Betreiber Christian und Ulrike Mittermeier, die bereits das Boutique-Hotel „Villa Mittermeier“ führen. Hinter den alten Mauern des neuen Konzept-Hotels mit der graphit-schwarzen Fassadenfarbe und den grauen Fenstern haben die Mittermeiers mit dem befreundeten Architekturbüro Schroth ein außergewöhnliches Konzept für die bauliche Gestaltung, Ausstattung und Einrichtung entworfen.

Hinter den alten Mauern steckt nicht nur schöne Architektur, sondern auch ein modernes Hotelkonzept: Es verknüpft die Qualität und Professionalität eines High-End-Hotels mit der Freiheit und Ungezwungenheit eines privaten Appartements. „Also nicht Entweder-oder, sondern das Beste aus beiden Welten“, sagen die Mittermeiers. Ihr Anspruch: Eines der besten Hybridhotels der Welt zu schaffen, für Menschen, die keine Lust auf Mittelmaß haben. Deshalb hat Mittermeiers Alter Ego auch weder Restaurant noch Frühstücksraum. Nicht einmal eine Rezeption, aber dafür eine edle Bulthaup-Küche als Entree, Common Work Space oder Platz für gute Gespräche an einem langen Tisch von Rosenthal-Interieur. Von Rosenthal stammt übrigens auch das weitere Mobiliar. Die Gäste können selber kochen, sich von morgens bis abends aus der benachbarten Mittermeier-Küche bedienen oder einen der Köche zur Unterstützung buchen. Jedes der elf Hotelzimmer ist ein Unikat und verfügt über architektonische Besonderheiten: Zimmer #03 hat zum Beispiel eine historische Loggia, in die man sich gemütlich zurückziehen und ein Buch lesen oder auch gleich eines schreiben kann. #04 verfügt zusätzlich über eine freistehende Badewanne und #08 über eine Dachgalerie mit Extrabett. Neben edlen Luxusbetten hat jedes Zimmer zudem dunkle Stahlregale mit multifunktionaler Nutzung: Sie sind Raumteiler, praktische Abstellmöglichkeit und Beleuchtungsobjekt zugleich. In vielen Bereichen des Hauses sind die originalen Backsteinwände zu sehen, die Stein für Stein abgebaut, geschrubbt und wieder eingesetzt wurden. Sie bilden einen interessanten Kontrast zu den teils blau gestrichenen übrigen Wänden, dunklen Holzfußböden und den bunten Designernmöbeln. Weitere Besonderheit: In Mittermeiers Alter Ego hat jedes einzelne Zimmer seinen persönlichen Parkplatz – mit Stromanschluss für Elektrofahrzeuge, inklusive E-Bikes, das Laden geht aufs Haus.

www.mittermeiersalterego.de

Fotos:

Jan Schmiedel
www.janschmiedel.de

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