Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Weinkultur unter der Erde

Wiederentdecktes Kühlgewölbe wird Members-Club

Ein 400 m2 großes unterirdisches Gewölbe – der ehemalige Eiskeller einer Brauerei – liegt mitten... mehr
Ein 400 m2 großes unterirdisches Gewölbe – der ehemalige Eiskeller einer Brauerei – liegt mitten in einem Wohngebiet in Pullach und schlummerte mehr oder weniger ungenutzt vor sich hin, bis, um im Bild zu bleiben, der Prinz kam und es aus seinem Dornröschenschlaf erweckte. Der Weinhändler Friedrich E. W. Werner hatte die ungewöhnliche Idee, hier einen exklusiven Privat-Member-Club – einmalig im süddeutschen Raum – zu etablieren. Das Kellergewölbe, komplett unter der Erde, mit sieben Meter hohen Tonnengewölben, hat zwei Haupt- und zwei Seitenschiffe und mehrere Nebenräume. Werner und sein Kompagnon Ralf Schierl nahmen sich der Sache mit viel Enthusiasmus an. Das Konzept: Jedes Clubmitglied erhält eine Chipkarte und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit mit seinen Gästen in das Gewölbe und sie dort mit eigenen oder ausgewählten Weinen, die hier zu erwerben sind, bewirten. Sei es in der mit Designermöbeln ausgestatteten Lounge oder im Essbereich für exquisite Menues, oder man nimmt einen Drink an der Bar, die natürlich nicht fehlen darf. Im Tresor Vinum gibt es ein reichhaltiges Kulturprogramm: ob Konzert, Vernissage, Lesung oder im Sommer auch mal einen Grillabend draussen. Obendrein kann man die Location mieten, für private Feiern oder geschäftliche Anlässe. Der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Neben Silber-, Gold- und Platin- gibt es auch Einstiegsmitgliedschaften für Singles und Doubles. An Schnupperabenden kann man sich ein Bild machen von dem extravaganten Ambiente – „für Weinkenner und solche, die es werden wollen“, so Werner. Jedes Mitglied hat sein eigenes Fach in einem Stahlschrank, wo es seine Schätze bei richtigem Raumklima lagern kann.

www.tresorvinum.de
Fotos: Karsten Pfeifer mehr

Fotos:

Karsten Pfeifer