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Sieben Fragen an Hubertus Hamm

CUBE: Was ist Ihrer Ansicht nach zurzeit in München „talk of the town“? Hubertus Hamm: Das... mehr
CUBE: Was ist Ihrer Ansicht nach zurzeit in München „talk of the town“?

Hubertus Hamm: Das überragende Thema ist der Frühling.

Wo sind Ihre Lieblingsorte in München?

Unsere Wohnung in der Maxvorstadt nah am Englischen Garten ist ein Lieblingsort. Von hier aus kann ich alles, was ich an München mag, zu Fuß erreichen und das ist viel. Ein zweiter Ort ist mein Atelier in einer alten Scheune, in zweiter Reihe in der Hohenzollernstraße.

Was war für Sie das letzte realisierte Architekturhighlight in der Stadt?

Nach der Allianz Arena und der BMW Welt ist für mich nichts Herausragendes mehr in München gebaut worden.

Was sollte in der Stadt noch passieren?/Was fehlt in der Stadt?

Städte brauchen Stadtteilplätze. Sich zu treffen, einfach mal raus aus der Wohnung – mit Bäumen, Kunst, Bänken und Schatten. Barcelona ist ein wunderbares Beispiel. München wächst und braucht viele solcher neuen Plätze. Die Paketposthalle im Westend sollte so ein Platz werden. Einige interessante Hochhäuser wären auch eine Bereicherung.

Was ist Ihre persönliche Bausünde in München?

Mich wundert schon sehr die schmale Bandbreite der Entwürfe der neueren Büro- und Wohnungsmeilen. Gleichförmige Kuben unterscheiden sich lediglich durch leicht variierte Fassaden. Ein Beispiel von vielen: „Wohnen am Nockerberg“ auf dem ehemaligen Paulanergelände.

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant?

Veras Küche – bei mir zu Hause.

Wie sind Sie in der Stadt unterwegs?

Ich versuche, mich möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewegen, habe aber oft etwas Schweres zu transportieren und fahre dann meistens doch mit dem Auto …

Herr Hamm, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Hubertus Hamm, Jahrgang 1950, ist seit seinem Studium Anfang der 1970er-Jahre in München. Er setzt sich mit den klassischen Parametern der Fotografie auseinander und erweitert diese radikal. Seine Arbeiten sind keine schlichten Abbilder, er schafft neue Objekte, auch mit dem Einsatz ungewöhnlicher Materialien und Verfahren.