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Mehrgenerationenbau

Eine Wohnanlage bietet vielseitige Nutzungsformen und viel Grün

Eine kleine, exklusive Wohnanlage aus zwei Mehr- und vier Einfamilienhäusern am Rande der... mehr

Eine kleine, exklusive Wohnanlage aus zwei Mehr- und vier Einfamilienhäusern am Rande der Landshuter Innenstadt ist nicht nur wegen ihrer an das Bauhaus erinnernden Architektur interessant. Verborgen im Grünen und doch fast mitten in der Stadt, haben sich hier vier Bauherren zusammengetan, um ihre Idee des generationenübergreifenden und ökologisch nachhaltigen Wohnens umzusetzen.
 
Die kubischen Baukörper entlang der Watzmannstraße mit ihren geraden Linien, den Flachdächern und integrierten Terrassen erinnern nicht nur wegen ihrer Anordnung an die Meisterhäuser der Bauhaussiedlung in Dessau. Das Würfelartige der Häuser wird durch die hellen Attikaverblendungen, den großen, dunkel gerahmten Fenstern und den anthrazitfarbenen Stülpschalungen an hervorzuhebenden Bauteilen nochmals unterstrichen. Die Außenwände aus perlitgefüllten Wärmedämmziegeln sorgen für eine hohe Energieeffizienz und eine hohe Wärmespeicherung und besitzen zugleich hohe Schallschutzeigenschaften. Ein Bereich des Grundstücks gehörte bereits dem Planer und Architekten Manfred Wimmer, der hier ursprünglich sein eigenes Haus bauen wollte. Als dann eine brachliegende Hofstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Verkauf stand, griff er sofort zu. Drei weitere Bauherren waren schnell gefunden und schließlich reifte die Idee, neben den vier Einfamilienhäusern noch zwei Mehrfamilienhäuser zu errichten, um generationenübergreifenden, flexiblen Wohnraum für die erweiterte Familie – sprich die eigenen Eltern oder zu einem späteren Zeitpunkt die erwachsenen Kinder – zu schaffen.

Alles wirkt wie aus einem Guss – dabei wurden hier vielfältige Wohnformen und Nutzungsansprüche umgesetzt. In Nord-Süd-Richtung des Grundstücks stehen die beiden Mehrfamilienhäuser, auf der West-Ost-Tangente sind die vier Einfamilienhäuser aufgereiht. Eine 670 m² große Tiefgarage erstreckt sich fast völlig unter dem gesamten Grundstück und ermöglicht den nahezu vollständigen Verzicht auf oberirdische Stellplätze. So konnten die Freiflächen als ein einziger offener und überall begehbarer Garten gestaltet werden – für künftige gemeinsame generationenübergreifende Aktivitäten innerhalb der „Wohngemeinschaft“.

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www.bauforum-architekten.de
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Architekt: Manfred Wimmer www.bauforum-architekten.de Fotos: Ole Ott mehr

Architekt:

Manfred Wimmer
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Fotos:

Ole Ott