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HS56 stellt sich vor

Ein Generationenhaus erfüllt Bebauungsplan und Familienwünsche

Der Bauherr wünschte sich ein Mehrgenerationenhaus, der Bebauungsplan ließ für das hochwertige... mehr

Der Bauherr wünschte sich ein Mehrgenerationenhaus, der Bebauungsplan ließ für das hochwertige Wohngebiet am Isarhochufer in Pullach aber nur Einfamilienhäuser mit Giebeldach zu, um ein homogenes Wohnviertel zu gewährleisten. Was tun? Stuart Stadler Architekten VFA ließen sich eine pfiffige Lösung einfallen, die alle Auflagen erfüllt und dennoch den Wünschen des Bauherrn gerecht wird: Der Entwurf sieht zwei Hauptbaukörper mit Satteldach vor, die im rechten Winkel zueinander stehen – das „Elternhaus“ und das „Kinderhaus“. Zwei dazwischenliegende Flachbauten mit gemeinsamer Nutzung verbinden diese.

Der Bauherr überließ den Architekten die gesamte Planung und Ausführung vom raumbildenden Ausbau, über die Lichtplanung bis zur Gartengestaltung. Dies erlaubte eine ganzheitliche Planung. Das Kinderhaus liegt zur Straße hin und ist bewusst schlicht gestaltet. Eine Lochfassade mit großflächigen Fenstern ist der Anblick, der sich von der Straße bietet, eine dahinter liegende dreigeschossige Glasfassade ermöglicht eine gute Belichtung. Dieser Laubengang reicht bis ins Kellergeschoss und sorgt für ausreichend Helligkeit auch in den hier liegenden Räumen, einem Gästezimmer, einem Au-pair-Zimmer und dem Hauswirtschaftsraum.

Das dem Garten zugewandte Elternhaus ist als doppelstöckiges Glashaus ausgebildet und in eine massive Gebäudehülle eingeschoben. Durch dieses Haus-im-Haus-Prinzip entstehen transparente und auch geborgene Räume. Im Erdgeschoss befindet sich ein großzügiger „Living-Room“, im besten Sinn des Wortes, mit Zonen zum Ausruhen, Essen, Lesen oder einfach am offenen Kamin sitzen. Im oberen Stockwerk verbinden sich Schlafzimmer, Bad und Ankleideraum zu einer räumlichen rundum verglasten Einheit.

Die Unterteilung der einzelnen Bereiche erfolgt mit freistehenden Einbauschränken oder mit Glaswänden. So werden im gesamten Gebäude Innen und Außen immer wieder aufgebrochen. Eine Glasfront zu Terrasse und Garten, die sich in einem horizontalen Glasdach fortsetzt, bringt diese räumliche Offenheit zum Ausdruck und löst die Grenzen zwischen Innen und Außen auf.

Für das gesamte Projekt wurden nur wenige einheitliche Elemente benutzt: Schiefer als Wandverkleidung, Edelstahl für Geländer, Eiche für die Fensterrahmungen, grünes Sonnenschutzglas für die Lebensräume und bolivianischer Nussbaum für die Böden und für die Einbauten. Das Lichtkonzept sieht vor, bestimmte Bereiche zu betonen und zu akzentuieren, anstatt die Räume auszuleuchten. So wird eine Abendstimmung erzeugt, die Introvertiertheit und Ruhe ausstrahlt im Gegensatz zum aktiven, nach außen gerichteten Familienleben während des Tages.

www.planungswelt.de

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Stuart Stadler Architekten 
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Karl Kramer
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