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Es grünt so grün...

Ein neues Bürogebäude an der Theresienhöhe

Seit dem Umzug der Münchner Messe nach Riem, hat sich baulich auf der Theresienhöhe einiges... mehr
Seit dem Umzug der Münchner Messe nach Riem, hat sich baulich auf der Theresienhöhe einiges getan: Ein völlig neues Viertel ist entstanden, wo sich Arbeiten und Wohnen mischen und einige attraktive Bauten sorgen dafür, dass ein optisch ansprechendes Ambiente entstanden ist. Aus den alten Messehallen sind Ausläufer des Deutschen Museums geworden und die alte Kongreßhalle dient nach ihrer vorbildlichen Sanierung wieder als Veranstaltungsort.

Nun ist ein neuer, mit seiner ungewöhnlichen Form Aufsehen erregender Bau hinzugekommen. Ein wenig am Rande der Theresienhöhe, an der Pfeuferstraße, steht das neue Bürogebäude MK5 des Büros Kupferschmidt-Architekten, das auch bei den diesjährigen Architektouren, der „Leistungsschau“ der Architektenkammer mit von der Partie war. Das Gebäude hat drei Alleinstellungsmerkmale, durch die es sich von den sonst üblichen monotonen Verwaltung-Nutzbauten unterscheidet: Ins Auge sticht zunächst die spitzwinklige Ausformung der südwestlichen Gebäudeecke zur Pfeuferstraße, hinter der sich über die gesamte Höhe des Bürohauses tageslichthelle Besprechungsräume befinden. In den Büroräumen hingegen wird auf Abschattung vor dem Sonnenlicht Wert gelegt. Dafür sorgt, als zweite Besonderheit, eine sehr spezielle und ausgeklügelte Fassade, auf die die Entwerfer besonders stolz sind. Die Fernwirkung ist – bei den tagsüber geschlossenen Sonnenschutzlamellen – die einer kompakten Wand in verschiedenen Grüntönen, die mit dem Baumbestand an der Pfeuferstraße harmonieren. Architekt Jürgen Seifert: „Wir gingen erstmal von einer geschlossenen Fläche aus und bespielten sie. Man sieht von außen dieses farbliche Muster: Es gibt drei Grüntöne, die einmal um das Gebäude umlaufend, immer diese auf- und absteigende Diagonale haben.“ Die silbergrauen, horizontalen Geschossdeckenbetonungen unterteilen das Haus in einzelne Proportionen und an der Lichtbrechung sieht man gleich, wo sich die Eingänge befinden.

Bewegliche Aluminiumlamellen, die extra farb­behandelt wurden, wechseln sich ab mit fest­ste­henden Elementen, die aber für das Auge nicht voneinander unterschieden werden können.Drittens und Letztens hat das Gebäude eine ungewöhnliche Form – es schließt sich L-förmig an einen 60er-Jahre – Wohnbau an und bildet mit ihm einen Block. Auf einer Grundstücksfläche von 3.500 m2 arbeiten hier auf einer Geschossfläche von 9.870 m2 300 Angestellte im Büro von BBH Becker Büttner Held, die auch die Bauherren sind. Im Erdgeschoss haben ein paar Läden, unter anderem eine Bäckerei und ein italienisches Restaurant mit vornehmen Interieur Quartier bezogen.

Spitze Ecke – changierende Fassade – L-Form – dank dieser Elemente ist das Gebäude trotz seiner enormen Größe (80 m lang, knapp 14 m tief) eine Bereicherung für das Viertel.

www.kupferschmidt.de
Architekten KUPFERSCHMIDT ARCHITEKTEN MÜNCHEN www.kupferschmidt.de Fotos Achim Bunz... mehr

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KUPFERSCHMIDT ARCHITEKTEN MÜNCHEN
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Achim Bunz
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