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Eine versteckte Oase für Stadtmenschen

Unverwechselbare und kraftvolle Innenhofbebauung

Das markante Stadthaus am Gärtnerplatz liegt im ruhigen Innenhof eines klassizistischen... mehr

Das markante Stadthaus am Gärtnerplatz liegt im ruhigen Innenhof eines klassizistischen Gebäudeensembles. Hier verschränkt sich die moderne Architektur des Neubaus mit der historischen Bausubstanz. Der Architekt Thomas Unterlandstättner hat mit klaren Strukturen und der Konzentration auf das Wesentliche ein Gebäude von unverwechselbarem und kraftvollem Charakter geschaffen, das sich sowohl in das Umfeld integriert als auch seine Eigenständigkeit behauptet.

Die Vielschichtigkeit der umgebenden städtischen Strukturen, die urbane Dichte und Nähe, sowie die stille, intime Privatsphäre im Hof sind Impulsgeber für die räumliche Konzeption dieses Gebäudes: Die Dualität von Offenheit und Introvertiertheit zeigt sich in prägnanten, raumhohen und verglasten Einschnitten für die Freibereiche, die die Innenräume nach außen erweitern. Gleichzeitig bietet die Grundrisskonstellation auch wirksame Abschirmung der Wohnbereiche vor Einblicken und die Möglichkeit zum Rückzug.

Der Gärtnerplatz gehört zu den beliebtesten Stadtvierteln für den bekennenden Stadtmenschen. Mit dem Neubau des Rückgebäudes in der Reichen­bachstraße ist trotz der hohen, innerstädtischen Dichte des Viertels eine versteckte Oase gelungen. Nur durch eine Hofeinfahrt vom Trubel der unzähligen Shops, Galerien und Restaurants getrennt, bietet der Baukörper den Bewohnern größtmöglichen räumlichen Luxus in ruhiger zweiter Reihe.

Unter Berücksichtigung der bestehenden Belichtungsschneisen und Sichtachsen zur Umgebungsbebauung und den markanten Stadtbausteinen konnte die Grundstücksfläche maximal ausgenutzt werden. In den Grundrissen setzt sich die kompakte Nutzung der Fläche fort. Der Vielfältigkeit individueller Wohnbedürfnisse entspricht der übergeordnete einheitliche Ansatz des Architekten: Die Wohnungen bleiben trotz ihrer unterschiedlichen Tiefen (7,5 m - 26 m) in der Struktur gleich (Individualräume mit klassischen Fensteröffnungen nach Osten und Wohnbereiche mit großzügigen Freibereichen nach Westen). Dadurch sind Wohnungen von 53 bis 257 m², auf einer Ebene oder als Maisonette, möglich. Die Wohnungsgrößen sind von außen nicht ablesbar und führen zu einem „demokratischen“ Wohnen in der Stadt.
Eine klare Volumenbildung und die Reduzierung auf einige wenige, prägnante Materialien minimiert störende Einflüsse. Großzügige Lebensräume sind die Folge. Der Belichtungsachse folgend, prägen charakteristische Einschnitte das Gebäude und formen großzügige private Freibereiche. Ein gekonntes Wechselspiel aus Privatheit und Öffentlichkeit, Einblick und Ausblicken.

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Unterlandstättner Architekten
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Fotos

Michael Heinrich
www.mhfa.de Christine Dempf
www.christine-dempf.de T. Unterlandstättner
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