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Konsequent modern

Neues Wohnen am Loschwitzer Elbhang

Loschwitz ist einer der historischen Dresdener Villenstadtteile, die entlang des rechten,... mehr

Loschwitz ist einer der historischen Dresdener Villenstadtteile, die entlang des rechten, nordöstlichen Ufers der Elbe liegen. Auf einem park-ähnlichen Grundstück dieses landschaftlich so reizvollen Elbhanges wurden vor gut einem Jahrzehnt insgesamt sechs Parzellen für den Wohnungsbau erschlossen. Die Grundstücke mit wunderschönem, altem Baumbestand waren bis 1999 der denkmalgeschützten Villa Thorwald von 1841 zugeordnet. Ein neuer Bebauungsplan ermöglicht nun eine freie Gestaltung und erlaubt eine moderne Architektursprache. Diese Gelegenheit hat Thomas Hanselmann, Inhaber des Büros A3 Architekten und zugleich Bauherr, ergriffen und für die Neuinterpretation einer Villa in klassisch moderner Architektur genutzt. Dabei ist ein kostengünstiges, energetisch optimiertes, in massiver Bauweise errichtetes Wohngebäude entstanden.

Der Baukörper besticht durch ein fast optimales Verhältnis zwischen Länge und Breite, die Gebäudeoberfläche wird dadurch möglichst klein und die Wärmeverluste gering gehalten. Der Architekt beabsichtigte, durch die Optimierung der Gebäudekubatur und die Orientierung nach Süden annähernd einen Passivhausstandard zu erreichen. Die Beheizung erfolgt durch eine Luft-Wärmepumpe nach modernstem Standard. Nach Norden, zum rund 15 Meter aufsteigenden Hang, sind lediglich kleinere Fensteröffnungen im Haus als Bezugspunkte zur Natur angeordnet. Ein zurückgesetztes Staffelgeschoss ermöglicht einen praktisch uneinsehbaren Aufenthaltsbereich, der sich zur Stadt orientiert und im Winter den Blick auf die Elbe freigibt.

In der Innenraumgestaltung und bei der Außenfassade wurden neue Wege eingeschlagen, Sichtbeton, Stahl und Glas, kreative Beleuchtungskörper und handwerklich hergestellte Einrichtungsgegenstände runden das Entwurfskonzept ab. Die Außenfassade ist mit großformatigen, dunklen Faserzementplatten verkleidet, sie fungierte als Musterfassade eines kleinen mittelständischen, ostdeutschen Herstellers. In Deutschland wurde dieses Produkt erstmalig für eine ganze Gebäudefassade eingesetzt. Großzügige, über Eck geführte und deckenhohe Verglasungen öffnen das Haus im Wohn- und Essbereich nach Süden zum grünen Garten mit der vorgelagerten Terrasse.

Handwerkliche Schlosserarbeiten aus Stahl und Tischlerarbeiten aus gebeizter Eiche zeigen ein harmonisches Miteinander der verwendeten Materialien. Die Sichtbetondecke, die mit einer handwerklichen Schalung erstellt wurde, präsentiert den Beton in seiner ursprünglichsten Art. Blockstufen aus handgestrichenem Sichtbeton und eine filigrane, nur 50 mm starke Pfosten-Riegel-Rahmenfassade unterstreichen die reduzierte Architektursprache.

www.a3-architekten.de

Fotos:

Hans-Joachim Krumnow

(Erschienen in CUBE Leipzig 04|21)

Architekten: A3 Architekten www.a3-architekten.de Rohbau, Putzarbeiten, Estrich, Dach,... mehr
Architekten:

A3 Architekten
www.a3-architekten.de

Rohbau, Putzarbeiten, Estrich, Dach, Fassade:

Habau
www.habaugmbh.de

Türen, Fenster:

Wilde Metallbau
www.wilde-metall.de

Türen (innen):

3i Fenster + Türen
www.3i-fenster-tueren.de

Schlosserei:

Schmiede Eyßer
www.schmiede-eysser.de

Heizung, Sanitär:

Heizungstechnik Jacob
www.heizungstechnik-jacob.de

Elektro:

Jost
www.jostdresden.de

Malerarbeiten:

Die Maler
www.die-maler-gmbh.de

Bodenbelag:

Raumausstattung Sven Opitz
www.raumausstattung-opitz.de

Fliesenleger:

Andreas Krautschick
Telefon: 03578 302007

Tischlerei:

Möbelmanufaktur Rettinghaus
www.tischlerei-rettinghaus.de

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