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Gemeinsam kreativ werden

Zwei gute Freunde kreieren Coworking Space im Leipziger Westen

Eben noch im Arbeitszimmer Projekte besprochen, jetzt schon in der Küche beim Abendessen – im... mehr

Eben noch im Arbeitszimmer Projekte besprochen, jetzt schon in der Küche beim Abendessen – im Homeoffice ist der Weg ins Privatleben kurz. Für manche sogar zu kurz. „Im Homeoffice musste ich immer per Fingerschnipp auf Feierabend umschalten“, erzählt auch Grafikdesignerin Anne Krieger, die sich aus diesem Grund auf die Suche nach einem Coworking Space machte. Ohne Erfolg. Die Idee: Selbst aktiv werden. Gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner und guten Freund Jan Schulz-Hofen verwandelte sie einen leerstehenden Laden im Leipziger Westen in eine Designagentur und Coworking Space: Ohja. Als sie die Location entdeckten, befand sich das Haus mitten in der Kernsanierung und der Laden im Rohbauzustand. Glück für die beiden, da sie den Eigentümer von ihrer Idee und Grundrissänderungen überzeugen konnten. „Die Einrichtung ist mit vielen Einbaumöbeln eng mit dem Grundriss verwachsen. Wir haben große Regale bauen lassen, die jedem Coworker eine Art Kojen-Arbeitsplatz ermöglicht“, erklärt Schulz-Hofen. Sämtliche Oberflächen und Materialien sind bis ins letzte Detail aufeinander abgestimmt und folgen dem Konzept der Ohja Corporate Identity. Sie sind aber auch so gewählt, dass sie strapazierfähig sind. Darüber hinaus gab es weitere funktionale Aspekte zu bedenken. Zum Beispiel die Versorgung mit Mineralwasser. Um auf die unansehnlichen Pfandkisten verzichten zu können, kam die Blue Armatur von Grohe zum Einsatz, aus der Coworker gefiltertes, kühles Leipziger Mineralwasser zapfen können. „Neben aller Vernunft haben wir natürlich auch Spaß am Interieur vermitteln wollen“, sagt Krieger. Ein Beispiel hierfür ist die Telefonzelle für „private Telefonate“ oder auch die Bezeichnung der Toiletten, die über zwei unterschiedliche Wagenfeld-Lampen geklärt wird.

www.ohja.gmbh

(Erschienen in CUBE Leipzig 01|20)

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