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Virtuelle Highlight-Tour durch das Museum Ludwig

Das Museum Ludwig Tag und Nacht besuchen

Das Museum bietet einen digitalen 360 Grad Rundgang durch ausgewählte Sammlungsräume auf seiner Website an. Um Andy Warhols Brillo Boxes herumgehen, Duane Hansons Frau mit Handtasche begegnen, etwas über Claes Oldenburgs Soft Sculptures erfahren –­ all das ist möglich im großen Pop Art Saal. In einem weiteren Raum können die User surrealistische Werke von Salvador Dalí, Alberto Giacometti und René Magritte betrachten. Auch die Highlights der Picasso-Sammlung wie Frau mit Kinderwagen, Liegender Akt mit Vogel und Frau mit Artischocke sind digital zugänglich. Im großen Saal der Expressionismus-Sammlung lässt sich auch die Rückseite von Ernst Ludwig Kirchners weiblichen Halbakt mit Hut betrachten, ebenso wie weitere Hauptwerke von Kirchner, Erich Heckel und Max Pechstein.

Im Rahmen der Erweiterung des digitalen Angebots des Museum Ludwig ermöglicht der 360 Grad Rundgang Menschen unabhängig des eigenen Standorts einen Einblick in die hochkarätige Sammlung des Museum Ludwig. Jederzeit können Kunstenthusiasten sich nun über ein Wiedersehen mit Highlights aus der Sammlung freuen oder sich aktuelle Ausstellungen digital anschauen wie beispielsweise die aktuelle Ausstellung „Mapping the Collection“. Diese wirft einen neuen Blick auf zwei einflussreiche Jahrzehnte in der US-amerikanischen (Kunst-)Geschichte: die 1960er und 1970er Jahre. Denken wir an jene Jahrzehnte in den Vereinigten Staaten, erinnern wir uns in Deutschland vor allem an die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung, an die Ermordungen von John F. Kennedy und Martin Luther King und an die Proteste gegen den Vietnam-Krieg. Wir wissen jedoch wenig über die Brown Berets, über die Aktivisten des American Indian Movement oder über die Anfänge der Gay Liberation. Charakteristisch für die Kunst dieser Jahre sind die Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein, Donald Judd und Robert Smithson oder Robert Rauschenberg und Robert Indiana. Afroamerikanische KünstlerInnen hingegen sind kaum präsent in der Erzählung US-amerikanischer Kunst des 20. Jahrhunderts, indigene oder lateinamerikanische KünstlerInnen noch weniger. Sie haben aber natürlich ebenfalls wichtige Beiträge zur Entwicklung der Kunst und Kultur der Vereinigten Staaten geleistet. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus der Sammlung des Museum Ludwig mit einer Auswahl von Kunstwerken von weiblichen, queeren, indigenen Künstlern sowie artists of color, die nicht in der Sammlung vertreten sind, und gibt so einen Anstoß zur Erweiterung des Rezeptionsrahmens US-amerikanischer Kunst. Die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen dieser beiden Jahrzehnte bilden den Hintergrund, vor dem unsere westeuropäisch geprägte Vorstellung und Rezeption US-amerikanischer Kunstgeschichte kritisch hinterfragt wird.

www.museum-ludwig.de

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