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Stadt, Land... Malerei

Aktuelle, künstlerische Positionen von vier Künstlerinnen und Künstlern aus Köln und Düsseldorf

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ohne Titel, 2017, Öl und Alkydharz auf Baumwolle (Mischtechnik/Leinwand), 62 x 54 cm, © Frank Schaefer

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„Eismann I“, 2016, Öl auf Leinwand, 200 x 70 cm, © Denise Kirsch

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„Subway NY“, 2016, Mischtechnik auf Papier, Aquarell, 100 x 70 cm, © Birgit Huebner

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ohne Titel, 2017, Mischtechnik/Leinwand, 55 x 70 cm, © Nico Mares

In den Räumen des Designhotels The New Yorker bei Johannes Adams in Köln stellt Catrin Hüske vier aktuelle Positionen zeitgenössischer Malerei vor. Die Künstler aus dem Rheinland befassen sich mit der Umsetzung der äußeren, erlebten Umwelt – den Wegen durch die Stadt („Metro-Bilder“ von Birgit Huebner), dem Menschen („Eismänner“ von Denise Kirsch), dem Blick in die sich durch Überformung verändernde Umwelt (Landschaftsblicke überzogen mit Formen und Strukturen von Frank Schaefer) und der Anmutung von – vermeintlich unberührter – Landschaft (vielschichtige Stimmungen, geschaffen aus abstrakten Bildströmen von Nico Mares). Die beteiligten Künstler der Ausstellung „Stadt, Land... Malerei“ erobern die Welt mit purer Malerei – sie thematisieren ihre Umgebung, die Wege durch die Stadt und den Blick in andere Dimensionen.

Birgit Huebner (Jg. 1966, Studium bei Alfonso Hüppi, Kunstakademie Düsseldorf, lebt und arbeitet in Düsseldorf) dokumentiert in ihrer aktuellen Werkgruppe die Wege, die sie bei Aufenthalten in Paris und New York in Metro und Subway zurückgelegt hat – abstrakte, farbenfrohe Sphären liegen wie Schablonen über nachgezeichneten Metro-Routen in einem „mapping“ der Imagination.

Ganz präsent sind die Figuren von Denise Kirsch (Jg. 1992, Studium bei Eberhard Havekost, Kunstakademie Düsseldorf, lebt und arbeitet in Düsseldorf), mannsgroße „Eismänner“, die auch auf der Straße vor einem stehen könnten. Sie halten ihr Eis in der Hand – fingerdick springt die Farbe dem Betrachter entgegen wie ein launig-heiteres Angebot, einzutauchen.

Bei Frank Schaefer (Jg. 1964, Studium bei Ben Willikens und v. Monkiewitsch, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, lebt und arbeitet in Köln) verdichtet sich die äußere Umwelt zu abstrahierten Farbzonen, in denen Horizonte, neblige Atmosphäre und Strukturen zu erkennen sind, die an architektonische Grundrisse erinnern. Insbesondere die in China entstandene „Ghuangzhou-Serie“ spielt mit der Aufsicht auf Grundrisse von entstehenden Bauten und Fensterausblicke in weite Landschaften an auf die ständige Veränderung in der Peripherie.

Die Malerei von Nico Mares (Jg. 1977, Studium bei Siegfried Anzinger, Kunstakademie Düsseldorf, vorher Kunstakademie Münster, lebt und arbeitet in Düsseldorf) ist impulsiv und gestisch, das Motiv Landschaft wird zum Anlass für reinste Farbschlachten auf der Leinwand. Die wiederkehrenden Motive Berg und Wolke in den Landschaftspanoramen stehen gleichsam symbolisch für Sinnsuche.

Stadt, Land... Malerei

Birgit Huebner, Denise Kirsch, Nico Mares, Frank Schaefer

präsentiert von Catrin Hüske

Eröffnung:
19.04.2018, 19 Uhr

Ausstellung:
20.04.-10.06.2018

Führungen:
20.-22.04.2018, 12-17 Uhr

The New Yorker | Hotel
Deutz-Mülheimer-Straße 204
51063 Köln