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Stilgetreu saniert

Gründerzeitvilla erstrahlt in „altem Glanz“

Die Villa S in Bonn hat ein bewegendes „Leben“ hinter sich: 1909 als Gründerzeitvilla erbaut,... mehr

Die Villa S in Bonn hat ein bewegendes „Leben“ hinter sich: 1909 als Gründerzeitvilla erbaut, wurde sie 1966 zu einem Hotel umgebaut und als solches viele Jahre lang genutzt. 2011 schließlich erwarb ein privater Bauherr das Gebäude und baute es wieder zu einem Wohnhaus um. Die aktuelle Wohnfläche, die 250 m² beträgt, wurde aufgrund des Teilausbaus der Keller­räume zusätzlich erweitert. Hier im Keller bzw. Souterrain ist neben zwei Abstell- und Technik­räumen sowie einer Waschküche auch ein großzü­giger Sauna- und Spa-Bereich zu finden, in dem es sich vom Alltag gut erholen lässt.

Im Erdgeschoss befindet sich die Küche, die über eine offene Verbindung ins Esszimmer führt, welches wiederum direkt an den Terrassenvorbau angeschlossen ist. Das Wohnzimmer verfügt über einen Tunnelkamin. Der sich sowohl zum Wohnraum wie zum Arbeitszimmer öffnende Kamin schafft Behaglichkeit in beiden Bereichen.

Im ersten Obergeschoss sind die Privaträume des Ehepaars untergebracht, wobei das Badezimmer ein besonderer Hingucker ist. Ausgestattet mit einer freistehenden Waschtischanlage, einer rückseitigen Duschinsel und einer freistehenden Wanne wirkt das Bad eher wie eine ansprechende Wellness-Oase, die direkt mit dem großzügigen Schlafzimmer der Bewohner verbunden ist. Darüber hinaus beinhaltet das erste Obergeschoss ein weiteres Arbeitszimmer sowie ein Ankleidezimmer.

Eine Etage höher bietet das Dachgeschoss jede Menge Platz für Gäste und wird dabei fast seiner ehemaligen Hotelfunktion gerecht. Denn hier befindet sich ein vollständiger Gästebereich mit eigener Wohnküche, zwei Schlafzimmern und einem Duschbad.

Insgesamt betrug die Umbauzeit elf Monate, in denen die Gründerzeitvilla behutsam auf ihre historisch belegten Grundrisse zurückgebaut, stilgetreu saniert und mit einzelnen modernen Einbauten wie dem Bad, der Küche und dem SPA-Bereich ergänzt wurde. Dabei blieben Originalelemente wie die Bleiverglasung in den Fenstern erhalten, während fehlende Materialien wie Pitchpine-Dielenböden aus gebrauchten historischen Baustoffen ergänzt werden konnten.

www.martini-architekten.de

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Constantin Meyer
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