Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

NAH BEIEINANDER UND DOCH GETRENNT

Wohnen und Arbeiten auf einem Grundstück

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten sinnvoll miteinander zu verbinden,... mehr

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten sinnvoll miteinander zu verbinden, sind der Architekt und seine Frau auf das 640 m2 umfassende Grundstück in Köln Hochkirchen gestoßen, auf dem sich eine ca. 100 Jahre alte Halle mit Außenwänden aus Ziegelmauerwerk befand. Nach einer Komplettsanierung bot diese Halle optimale Räume für das Architekturbüro, während der Rest des Grundstücks noch ausreichend Platz für ein Wohnhaus hergab. Da das Ehepaar zuvor in einer ebenfalls selbst geplanten und gebauten Doppelhaushälfte auf einem Erbpachtgrundstück gewohnt hat, erschien der Bau eines zweiten Privathauses sehr reizvoll, da sich hier die eigenen Wünsche und Vorstellungen noch besser umsetzen ließen.

So liegen der Wohn- und Arbeitsbereich zwar nah beieinander, stellen aber dennoch zwei komplett getrennte Einheiten dar, die keine störenden Einblicke vom Büro ins Privathaus zulassen. Hinzu kommt der Vorteil großzügiger Räume, die dank vieler großer Öffnungen, das Tageslicht optimal einfangen. Das Büro ist zudem durch eine offene Raumgestaltung geprägt, welche es ermöglicht, diese zum Beispiel per Schiebetüren auch wieder abzutrennen. Auch im Wohnbereich gibt es verschiedene Ebenen, so dass nach Auszug der Söhne die Möglichkeit besteht, einen Teilbereich des Hauses abzutrennen und zu vermieten.
Da sich auf der rechten Seite des Einfamilienhauses ein größeres Mehrfamilienhaus befindet und man möglichst wenig Einblicke zulassen wollte, wurde das Haus auf der linken Seite an eine bestehende Halle angebaut. Dabei galt es von Anfang an auch, die Freiflächen um das Haus herum miteinzuplanen, da der Abstand zwischen dem Neubau und der angrenzenden Bürohalle nicht besonders groß sein konnte.

Leitidee des Entwurfs war es, interessante Räume mit vielen Durchblicken zu schaffen und den Sonnenverlauf im Haus und auf unterschiedlich angeordneten Terrassen einzufangen. Mit dem Ziel, ein gutes Raumklima zu schaffen, haben die Bauherren Tonziegel für das Mauerwerk gewählt. Da sowohl innen als auch außen ein ruhiger Gesamteindruck gewünscht war, wurde die Gebäudehülle mit Putz und Eternitplatten in schwarz und weiß gestaltet, während die Fensterrahmen außen ebenfalls schwarz und innen weiß gehalten sind. Der Boden im gesamten Haus ist mit Eicheparkett ausgelegt, wobei lediglich der Eingangsbereich mit Naturstein gestaltet ist. Die Wände sind mit einer glatten Vliestapete und Anstrich versehen worden, da auch hier ein ruhiges, möglichst unauffälliges Wandbild gewünscht war. Insgesamt herrschen im kompletten Gebäude die Farben weiß, schwarz und Eiche natur vor. Eine Kombination, die eine angenehme Behaglichkeit erzeugt und die Architektur mitsamt ihren Einrichtungsgegenständen gut in Szene setzt. Die Planung des Gebäudes dauerte sechs Monate, während die Realisierung acht Monate in Anspruch nahm.

www.achenbach-architektur.de

Architekten Achenbach Architekten www.achenbach-architektur.de Fotos Konni Achenbach mehr

Architekten

Achenbach Architekten
www.achenbach-architektur.de

Fotos

Konni Achenbach