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Mitten im Grünen und doch in der Stadt

Wohnen und Leben am Clarenbachkanal

Nah am Aachener Weiher und den Clarenbach­kanal gleich vor der Haustür hat die Pareto GmbH vor 5... mehr
Nah am Aachener Weiher und den Clarenbach­kanal gleich vor der Haustür hat die Pareto GmbH vor 5 Jahren mit dem Projekt „Dreikanal“ ein Gebäudeensemble im gehobenem Standard realisiert. Auf einem knapp 4.200 m2 großem Areal ist eine Wohnanlage aus vier Mehrfamilienhäusern mit 30 Eigentumswohnungen und fünf zweigeschossigen Stadthäusern entstanden, von denen drei über einen Atriumgarten verfügen. „Wir haben das Flair und die Elemente großbürgerlicher Stadtwohnungen auf einen zeitgemäßen Wohnungsbau adaptiert“, erläutert Geschäftsführer H.-Jürgen Rodehüser das Konzept.

Die abwechslungsreiche Bebauung, die von den Kölner Architekten Jürgensen & Jürgensen entworfen wurde, wird unmittelbar am Clarenbachkanal entlang geführt und schließt an die vorhandenen Gebäude an. Höchster Teil ist der Kopfbau an der Universitätsstraße, der sechs Geschosse umfasst und in dessen Erd- und erstem Obergeschoss sich eine Fläche von 400 m2 für Büros und Praxen befindet. Ergänzt wird das bauliche Ensemble durch drei Atriumhäuser mit Wohnhöfen und zwei Stadthäusern, die geschützt und ruhig im kinderfreundlichen Innenbereich liegen. Hier befindet sich auch der Innenhof, der mit seinen stringent angeordneten Flächen mit gepflasterten Natursteinen, Hecken, Sträuchern und Bäumen die Handschrift des Landschaftsarchitekturbüros Club L94 trägt.
„Gläserne Fugen“ gliedern den viergeschossigen Baukörper entlang der Clarenbachstraße. Bei der Fassadengestaltung wechseln sich Ziegelmauerwerk und weißer Putz ab, was zur Förderung der Adressenbildung beiträgt. Da insgesamt Wert auf eine reduzierte und klare Formensprache gelegt wurde, sind schlichte, kubisch gestaltete Stadt- und Atriumhäuser entstanden, die von Hainbuchenhecken umschlossene Terrassenflächen erhielten. Bei der Ausstattung der Wohnungen und Häuser kamen Massivholzböden aus Eiche, fein gespachtelte, weiße Wandflächen und Feinsteinzeug in den Bädern zum Einsatz.

Bodentiefe Fenster sorgen dafür, dass das Grün der unmittelbaren Umgebung Einzug in die Wohnungen erhält, die allesamt mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind. Die Wärmeerzeugung erfolgt dabei über eine zentrale, gasbefeuerte Kesselanlage für das gesamte Wohnquartier. Generell wurden die Wohnungen des Erd­geschosses barrierefrei geplant und konzipiert. Und auch die Räume des Kellergeschosses sowie die 81 Stellplätze umfassende Tiefgarage lassen sich durch die Anordnung der „Über Eck- Aufzüge“ mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen problemlos erreichen.

Trotz der insgesamt hohen städtebaulichen Verdichtung entstanden im Dreikanal private Rückzugsbereiche und geschützte, halböffentliche Zonen, die der nachbarschaftlichen Kommunikation dienen.

www.juergensen-architekten.de
Architekten Jürgensen & Jürgensen Architekten www.juergensen-architekten.de Fotos... mehr

Architekten

Jürgensen & Jürgensen Architekten
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Fotos

Thomas Riehle
www.tomas-riehle.de  Uwe Jürgensen
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