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Mit Durchblick ins Grüne

Das Wohnungsbauensemble Lindenpalais in Köln-Marienburg

Der Stadtteil Marienburg, im Süden der Stadt Köln gelegen, beeindruckt heute noch mit prächtigen... mehr

Der Stadtteil Marienburg, im Süden der Stadt Köln gelegen, beeindruckt heute noch mit prächtigen Anwesen aus dem 19. Jahrhundert. Inmitten dieses Landstrichs befindet sich ein 13.000 m² großes Areal, das einst, aufgrund der Nähe zum ehemaligen Regierungssitz Bonn, der Deutsche Städtetag für sich auswählte. Seit diesem Jahr fügen sich dort in der Lindenallee neun repräsentative Stadtvillen – die den passenden Namen Lindenpalais tragen – in die vom alten Baumbestand gekennzeichnete Umgebung ein. Die drei- und viergeschossigen Neubauten bilden mit ihrer klassischen Formensprache und Proportion ein ausgeglichenes Gefüge auf diesem Gelände.

Das Büro kister scheithauer gross architekten und stadtplaner (ksg) kennt sich aus mit exklusivem Wohnen sowie mit den Wünschen und Ansprüchen des Bauherren und der zukünftigen Nutzer. So soll es sein: unaufgeregt, aber dennoch präsent; dicht und städtisch, aber trotzdem freiräumlich; zeitlos und doch adressbildend. „Die Neubauten nehmen Bezug zur Villenstruktur der Umgebung auf und setzen doch ein neues Zeichen“, äußert Prof. Johannes Kister, Gesellschafter des Büros ksg. Helle Putzfassaden gliedern in zwei changierenden Farbtönen das äußere Erscheinungsbild. Diese Typologie wird ergänzt durch umkränzende Attika-Gesimse und speziell gefertigte Balkongeländer, die sich in den Fenstern als Absturzsicherungen fortsetzen. Auffallend sind die bodentiefen Fenster mit dem Aluminium-Sonnenschutz in der Farbe Perlgold. Die offenen Wohngrundrisse werden durch großzügige Balkone und Terrassen vervollständigt. Ausreichend Tageslicht gelangt durch die geschosshohen Fensterelemente in die Wohnräume und verbindet sie so mit dem parkähnlichen Außenbereich.

„Uns kam es vor allem darauf an, eine urbane Qualität zu schaffen. Eine Dichte, bei der das Verhältnis von öffentlichem Raum mit seinen Straßen und Plätzen zum Haus als identifizierbare Adresse stimmig ist. Im Inneren zeigt sich diese urbane Qualität durch die Anordnung der Fenster im Raum und durch einen besonderen Freiraumbezug wie die großen Südbalkone und Dachterrassen“, so Prof. Johannes Kister weiter. Auch schon zu damaligen Zeiten werden Anwohner diesen besonderen Freiraum auf dem Gelände, wenn auch im anderen Kontext, geschätzt haben. Heute wird den Bewohnern der 46 Eigentums- und 24 Mietwohnungen noch viel mehr geboten: auf 90 bis 380 m² können sie sich zurückziehen, die Großzügigkeit im Innern genießen oder sich das Tageslicht und ein Stück Landschaft in das tägliche Leben holen.

www.ksg-architekten.de

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Yohan Zerdoun
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