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GESTERN UND HEUTE AUF EINEM NENNER

Kontemporäre Küche in einer Gründerzeitvilla

Dem Gesamtkonzept des Architekten, das historische Ambiente der Gründerzeit-Villa und das Moderne... mehr
Dem Gesamtkonzept des Architekten, das historische Ambiente der Gründerzeit-Villa und das Moderne der heutigen Zeit auf einen Nenner zu bringen, folgt auch die Konzeption der Küche. So mussten ebenso wie der Stuck an der Decke auch die aufwendigen Fußleisten mit der zeitgenössischen klaren Formsprache der Küche in Einklang gebracht werden, die zudem den hohen funktionalen Ansprüchen des Bauherrn gerecht werden sollte.

Leitgedanke war es, trotz des begrenzten Raumes eine Insel als kommunikatives Zentrum für die Familie und eine multifunktionale Hochschrankzeile zu schaffen. Dabei bildet die Insel eine Verknüpfung zwischen Treppenhaus, Küche und Esszimmer. Die Küche ist optimal geplant, so dass alle Abläufe organisiert und bestmöglich aufeinander abgestimmt sind und zudem viel Stauraum vorhanden ist. Ästhetisch betrachtet ist die Farbwahl ausschlaggebend, da die weißen Hochschränke mit der Wand des Raums verschmelzen und so die in schwarz bewusst abgesetzte Insel als Blickfang fungieren kann.

Die Herausforderung in der Anordnung der Insel und den Hochschränken lag darin, alle Bezüge wie die Zugänge und Fensteröffnungen aufzunehmen, um so kurze Wege und klare Blickbeziehungen zu schaffen. Zudem sollte die Küche eine hohe technische Ausstattung erhalten, ohne dass eine Anhäufung von Geräten in der Gestaltung überwiegt, und zusätzliche Stellflächen für Stand-Geräte besitzen. Gelöst wurden diese Herausforderungen, indem in der multifunktionalen Wand alle Einbaugeräte wie Weinklimaschrank, Kühlgerät, Dampfbackofen, Backofen, Wärmeschublade und eine Nische für Standgeräte wie die Espressomaschine untergebracht wurden. Zugleich verbirgt sich hier auch „unsichtbar“ der Zugang zur Speisekammer.

Das Beleuchtungskonzept bestand darin, die Betonung der Insel durch die Beleuchtung mit vorhandenen Pendel-Leuchten zu unterstützen, die Zeile aber mit einer indirekten Beleuchtung an den richtigen Stellen wirken zu lassen. Hier wurde die Nische mit LED´s bestückt und auf der Hochschrankzeile sorgt ein LED-Band für die Inszenierung der Wand und somit des Deckenstucks.

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