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Der Sonne zugewandt

In dieser Villa werden Wünsche und Wirklichkeit zu einer polygonalen Einheit

Trotz der derzeit vorherrschenden Sehnsucht nach Leben und Wohnen im Grünen fällt die... mehr

Trotz der derzeit vorherrschenden Sehnsucht nach Leben und Wohnen im Grünen fällt die Entscheidung oft nicht leicht, den letzten Schritt zu tun und die Stadt zu verlassen. Als Ausweg aus dieser Bredouille bieten sich begrünte Randbezirke an. Die Kölner Grüngürtel etwa. Halbkreisförmig stellen sie eine grüne Pufferzone zwischen der Innenstadt und den Autobahnen nebst Industrieanlagen dar. Sie werden als Naherholungsgebiet ebenso wie als Wohnort geschätzt. Im äußeren westlichen Grüngürtel Kölns hat das Architekturbüro Oxen diesen besonderen Charakter zwischen Stadt und Land in die Planung eines Einfamilienhauses einfließen lassen. Im Ergebnis entstand ein polygonaler Grundriss.​

„Wir haben uns intensiv mit dem Ort und den planungsrechtlichen Vorgaben auseinandergesetzt. Zusammen mit Sonnenverlauf und Bauherrenwünschen führte uns der Entwurfsprozess zu einem polygonalen Grundriss über zwei Ebenen“, erklärt Architekt Bernd Oxen. In der nordöstlichen Grundstücksecke platziert, zieht sich das Haus von den im Süden und Westen umlaufenden Straßen weit zurück. Es entstehen Außenflächen für unterschiedliche Nutzungen, die in ihrer Gestaltung in das übergreifende Gartenkonzept eingebunden sind. Die Natursteinplatten der Terrassenflächen nehmen in Form und Farbe die Vorgaben des Hauses auf und lassen es noch mehr wie einen mehreckigen Monolithen wirken. Helle Kolumba-Ziegel verkleiden die Fassade, auf Geländer oder Abdeckbleche verzichtet der Entwurf gänzlich. Unterbrochen wird die Einheitlichkeit nur durch den Sichtbeton an Attika, Balkonen und Dachbändern – und selbstverständlich von den Fensterflächen.

Elegante schmale Fensterprofile fassen die bodentiefen Fenster und Schiebetüren und gestalten einen schwellenlosen Übergang von Innen- und Außenraum. Wände, Bodenbeläge, selbst die integrierten Deckenleuchten betonen den fließenden Charakter der Architektur. Die Räume scheinen sich ineinanderzuschieben, miteinander zu verweben. Am deutlichsten wird dies im Treppenhaus sichtbar, das den Wohnbereich des Erdgeschosses mit den Schlafzimmern, Bädern und Nebenräumen des Obergeschosses verbindet. Hier scheint sich alles zu kumulieren, beleuchtet von einem polygonalen Deckenlicht. Doch statt verwinkelt zeigen sich die Räume großzügig und es öffnen sich unerwartete Sichtachsen durch das Gebäude hindurch sowie hinaus in den Außenbereich und das umgebende Grün.

www.oxen.de

Bauzeit: Januar 2018 bis Juli 2019
Bauweise: Massivbau
Energiekonzept: Erdwärme und Solarenergie

Fotos:

Stefan Schilling
www.stefan-schilling.de

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 03|21)

Architekten: Oxen Architekten www.oxen.de Klinker: Backstein-Kontor... mehr
Architekten:

Oxen Architekten
www.oxen.de

Klinker:

Backstein-Kontor
www.backstein-kontor.de
Petersen Tegl
de.petersen-tegl.dk

Betonfertigteile:

Betonsteinwerk Peter Eschenauer
www.betonsteinwerk-eschenauer.de

Dachdecker:

TecCologne Dach & Wand
www.teccologne.de

Fensterarbeiten:

Keller minimal windows by AluK
www.minimal-windows.com

Parkett:

Parkett Dietrich
www.parkett-dietrich.de

Fliesenleger:

Fliesen Döpper
www.fliesen-doepper.de

Spachtelboden Pandomo:

farbecht Maler
www.farbecht-gmbh.de

Schreinerarbeiten:

NeuRaum
www.rn-neuraum.de

Badezimmer:

Ultramarin Badinstallation
www.ultramarin.de

Garten- und Landschaftsbau:

gartenplus die Gartenarchitekten
www.gartenplus.com

Swimmingpool:

aquabonn
www.aquabonn.de

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