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Wie wird ein Büro sexy?

Eine Kommunikationsagentur zeigt es: Durch schöne Räume!

Die Entscheidung für die Umgestaltung der Räume der Kommunikationsagentur Achtung! im... mehr

Die Entscheidung für die Umgestaltung der Räume der Kommunikationsagentur Achtung! im Falkenriedquartier fiel 2020 während des ersten Lockdowns und der Aufforderung zum Homeoffice. Thorsten Beckmann, Geschäftsführer der Agentur, die auch Büros in Düsseldorf, Berlin und Köln betreibt, war sich sicher: „Wenn das ein Teil des Alltags wird, laufen wir als Unternehmen Gefahr, einen Teil unserer Kultur zu verlieren. Denn wenn Mitarbeitende frei entscheiden können, ob man ins Büro geht oder lieber zu Hause bleibt, bleibt man künftig eher zu Hause, weil es bequemer ist.“ Seine Idee war: Wenn ich an einem Ort sein kann, der noch viel schöner ist als meine eigenen vier Wände, gehe ich lieber dorthin. Daraus resultierte die Frage: Wie wird ein Büro sexy? Die Antwort: Durch schöne Räume!

Die Agentur gestaltete insgesamt fünf Küchen neu, wo die Belegschaft essen und sich treffen kann. Allen lag ein Gestaltungskonzept zugrunde, das in der Tresengestaltung, der Materialität und kleinen Details variiert. Außerdem gibt es eine Bar, an der die Mitarbeitenden nach Feierabend gern zusammenkommen, um einen Drink zu nehmen. Um Platz für großzügige Sitz- und Speisemöglichkeiten zu gewinnen, opferte die Agentur auch einen Teil der Bürofläche, die Büros der Mitarbeitenden blieben jedoch erhalten. Wer jetzt die Räume betritt, glaubt, in der Lobby eines coolen Clubs zu sein: Komfortable Loungesessel und runde Beistelltische laden zum Verweilen ein. Kreisrunde Teppiche sorgen auf der weiträumigen Fläche mit bodentiefer Fensterfront für optischen Halt, geometrische Bogenleuchten im schwarz gepulverten Industriallook tauchen die Sitzinseln in dezentes warmes Licht. Dieser Ort, der das Entree einer Arbeitsstätte für rund 200 Mitarbeitende ist, erschafft ein Gefühl von stilvoller Behaglichkeit und eleganter Entschleunigung. Würde nicht gelegentlich jemand mit seinem Laptop am Manufakturhochtisch vor der Fensterfront auf einem der drehbaren Hocker Platz nehmen, erschiene das Arbeiten in weiter Ferne.

Der Plan ist aufgegangen: Die Sitzinseln werden mit Begeisterung für intime Meetings im Büroalltag ebenso genutzt wie für das gemütliche Beisammensitzen nach Feierabend. Lieblingsplatz von Mitarbeitenden wie Kunden und Highlight des großzügigen Raumes ist die von Ulrike Krages gestaltete neue Hausbar, Schmuckstück und Statement zugleich. Die ovale Formgebung des Tresens wirkt ebenso weich und einladend wie die atmosphärische Beleuchtung. Raffinierte Details wie Messingelemente, Schattenfugen und Echtholzleisten setzen stilvolle Akzente, die mit jeder exklusiven Bar mithalten können. Nicht nur die Mitarbeitenden, auch Kunden und Branchenkollegen zeigten sich sehr angetan vom neuen Design. Nachmittags und abends trifft man sich zum Gespräch in der Lounge, abends ist die Bar der Lieblingsort, um bei einem Gin Tonic den Tag Revue passieren zu lassen.

www.achtung.de

Fotos:

Nicolai Stephan

(Erschienen in CUBE Hamburg 02|22)

Architekten: Achtung! www.achtung.de Tresenhocker: Kvadrat www.kvadrat.dk... mehr
Architekten:

Achtung!
www.achtung.de

Tresenhocker:

Kvadrat
www.kvadrat.dk

Küchengeräte:

Miele
www.miele.de

Spülbecken:

Reginox
www.reginox.de

Armatur:

Caressi
www.caressi.nl

Leuchten:

Gallotti & Radice
www.gallottiradice.it
Normann Copenhagen
www.normann-copenhagen.com
Eichholtz
www.eichholtz.com

Holzdekor:

Cleaf
www.cleaf.it

Stühle:

Richmond Interiors
www.richmondinteriors.nl

Loungesessel:

Minotti
www.minotti.com

Beistelltische:

Molteni
www.molteni.it

Teppiche:

UK5 Urban Collections Designbüro
www.uk-urbancollections.com

Hocker:

Freifrau
www.freifrau.com

Kupferdekor Tresenoberfläche:

Homapal
www.homapal.de