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Viel Süden im Norden

Tapasbar mit mediterranem Flair in den Elbarkaden

Peruanische Ceviche-Spezialitäten, frisch zubereitete Tartes, Tartelettes und Tapas – all das... mehr
Peruanische Ceviche-Spezialitäten, frisch zubereitete Tartes, Tartelettes und Tapas – all das gibt es seit einiger Zeit in den Elbarkaden. Genauer gesagt in der Tapasbar „Hamburg im Süden“, die sich direkt vis-a-vis dem historischen Kaispeicher B mit dem Maritimen Museum Hamburg befindet und die einen fantastischen Blick auf die untergehende Sonne im Magdeburger Hafen bietet. Der Inhaber – ein erfahrener Hamburger Gastronom – beauftragte das ortsansässige Architekturbüro Heyroth und Kürbitz schon sehr früh, so dass die Architekten bereits bei den Vermieterverhandlungen dabei waren. „Auf diese Weise konnten viele der sonst üblichen Schwierigkeiten von vornherein vermieden werden“, erklärt Kerstin Heyroth.

Die eigentliche Herausforderung bestand darin, eine Verknüpfung zwischen der Tapasbar und dem darunterliegenden Gourmetrestaurant „Strauchs Falco“ zu schaffen, die durch eine Innentreppe miteinander verbunden sind. „Beide Konzepte sollten gestalterisch eigenständig, aber auch erkennbar zusammengehörig sein“, sagt Architekt Ralf Kürbitz.

Gemäß den Wünschen des Inhabers, der sich für seine Tapasbar eine lockere, ungezwungene Atmosphäre wünschte, verströmt „Hamburg im Süden“ vor allem auch dank einer überwiegend hellen Farbgestaltung ein sommerliches, südlich-leichtes, mediterranes Flair. Für den Boden wurde Sichtestrich gewählt, während die Arbeitsflächen in der Tapas- und Weinbar in Corian glacier white mit alu goldenen Fronten gehalten sind. Neben Pendelleuchten aus gegossenem Glas sorgen Spots für die passende Beleuchtung.

In Sachen Möblierung entschieden sich der Inhaber und die Architekten für individuelle entworfene Sitzbänke aus geölter Eiche sowie für mit dänischem Stoff überzogene Thekenstühle und Stühle der Design-Manufaktur KFF. „Die Stühle aus der Produktfamilie Maverick, deren Design vertraut und doch modern daherkommt, entsprachen genau unseren Vorstellungen“, erklärt Ralf Kürbitz die Wahl der Bestuhlung. Während die ausgestellten Beine dem gepolsterten Barhocker mit hoher Lehne seine typische Note verleihen, fällt der Stuhl vor allem durch sein optisch filigranes Kreuz-Drahtgestell, das die Basis dieser Stuhlausführung ist, ins Auge. Während die Architekten bei der Suche nach passenden Möbeln und entsprechender Beleuchtung international auf die Suche gingen, kamen vornehmlich Handwerksbetriebe aus Hamburg zum Einsatz, mit denen der Entwurf innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden konnte.

www.kff.de
www.heyroth-kuerbitz.de
Innenarchitekten: Architekturbüro Heyroth und Kürbitz www.heyroth-kuerbitz.de Fotos:... mehr

Innenarchitekten:

Architekturbüro Heyroth und Kürbitz
www.heyroth-kuerbitz.de

Fotos:

Christian Lohfink Photography
www.lohfink.de