Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Ursprung in der Fängerkultur

Grönlands Kunst, Design und Mode im Spannnungsfeld von Natur und Urbanität

Kunst heißt auf Grönländisch „Eqqumiitsuliorneq“, was wörtlich übersetzt bedeutet: „Dinge... mehr
Kunst heißt auf Grönländisch „Eqqumiitsuliorneq“, was wörtlich übersetzt bedeutet: „Dinge erschaffen, die merkwürdig aussehen“. Kunst in Grönland hat einen Wandel von den traditionellen Ausschmückungen aus der Fängerkultur auf der Haut, der Kleidung und der Ausrüstung hin zum modernen Kunstbegriff vollzogen, parallel zu den Entwicklungen innerhalb der grönländischen Gesellschaft. Zu Anfang hatte man in Grönland keinen eigentlichen Kunstbegriff. Die künstlerische Entfaltung als Selbstzweck setzte erst mit der Ankunft der Europäer im 18. Jahrhundert ein und entwickelte sich dann rasant. Die Inspiration für grönländische Kunst kommt meistens aus der Natur und aus dem Tierleben sowie aus dem Geisterglauben der früheren Zeiten. Seit der Einführung der Selbstverwaltung 1979 wurde der Kunst eine neue Rolle zugeschrieben. Sie wird seitdem unter anderem genutzt, um der Außenwelt ein besonderes grönländisches Profil zu zeigen.

Kunsthandwerker und Designer nutzen bevorzugt grönländische Materialien wie Moschusochsenwolle, Schafwolle, Robbenfell, Muscheln, Speckstein, Fischhaut, Rentiergeweihe, Schmucksteine und vieles mehr. Grönländische Modeschöpfer vereinen Natur und Urbanität. Sie kombinieren die praktische Kleidung für das arktische Klima mit ansprechender Leichtigkeit und spiegeln auf zeitgemäße Weise die Fängerkultur ihrer Vorfahren und die über Jahrtausende sehr gut entwickelte Technik des Fellnähens in ihren skandinavisch schlichten Kollektionen. Alle Kunstschaffenden spielen mit den festgefahrenen Vorstellungen von Geschichte, Kultur und Identität, die es auch in Grönland über Grönland gibt.

www.greenland.com