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Sieben Fragen an Cornelie Sonntag-Wolgast

CUBE: Ihre drei Lieblingsorte in Hamburg und warum? Cornelie Sonntag-Wolgast: Der Grindelhof,... mehr
CUBE: Ihre drei Lieblingsorte in Hamburg und warum?

Cornelie Sonntag-Wolgast: Der Grindelhof, weil sich dort urbanes Leben, studentische Jugendlichkeit und soziale Vielfalt tummeln. Der Übungssaal des Hamburger Ärzte-Orchesters, weil ich als Nicht-Medizinerin in dieser Gruppe großen Spaß habe. Mein Tennisclub am Stadtpark, weil ich mich dort austobe und die Aufregung bei Punktspielen durchlebe.

Welches kürzlich fertiggestellte Gebäude in Hamburg gefällt Ihnen besonders gut und warum?

Die Elphi – aber auch der Entwurf des Elbtowers gefällt mir sehr als architektonisches Ausrufungszeichen.

Was ist Ihre persönliche Bausünde hier?

Am meisten ärgern mich Straßen, die ihren Charakter verlieren und sich nur noch als wildes Sammelsurium von Firmen, Gewerbeflächen und Wohnhäusern präsentieren, wie z. B. die Bramfelder Chaussee.

Was sollte in der Stadt noch passieren?/Was fehlt in der Stadt?

Es fehlt ein Salon, in dem die ganze Bandbreite der Künste und der kulturpolitisch aktuellen Themen ressort-übergreifend zur Sprache kommt. Das Kulturforum Hamburg plant so etwas für die nahe Zukunft.

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren Arbeitsplatz, was ist Ihnen dort am wichtigsten und was am liebsten?

Ich arbeite zu Hause mit Blick auf die belebte Hallerstraße. Das Wichtigste: der PC und ausreichend Druckpapier. Das Liebste: der blassblau gestrichene Stuck mit Engelchen und Blumendekor an der Decke.

Wie sind Sie in der Stadt unterwegs? (Auto, Fahrrad, ÖPNV, zu Fuß …)

In der City nur mit Bus und U-Bahn, bei Bedarf mit dem Taxi, selten mit dem PKW.

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant in Hamburg?

Das Feuerschiff, wenn wir Gäste haben, die in die Elphi und vorher schon mal Hafen-Flair spüren wollen; an Sommerabenden der „Etrusker“ am Grindelhof.

Frau Sonntag-Wolgast, wir danken Ihnen für das Gespräch.