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Im Wandel der Zeit

Neue Innenraumgestaltung für das Ergo Verwaltungsgebäude

Das Hamburger Verwaltungsgebäude des Ergo Konzerns galt 1974, zur Zeit der Fertigstellung, als... mehr
Das Hamburger Verwaltungsgebäude des Ergo Konzerns galt 1974, zur Zeit der Fertigstellung, als eines der größten Bürohäuser Europas und gehörte zu den schönsten Hamburger Neubauten in dieser Zeit.

Kaschiert wird das große Volumen des Gebäudes durch die Grundform des Hauses, durch die flachen Sechseckstrukturen, die um drei Türme herum angeordnet sind. Fünf Großraumgeschosse verteilen sich von dem auf die Fußgängerebene erhöhten Erdgeschoss bis zum vierten Obergeschoss, wo sich auch das mit über 6.000 m2 Fläche größte Großraumbüro Europas befindet. Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude den sich kontinuierlich ändernden Anforderungen angepasst. Heute kennzeichnen Weite, Offenheit und Transparenz den neuen Eingangsbereich und das Kasino. Eine moderne Konferenzetage wurde geschaffen und die Gebäudetechnik umfassend erneuert. Insbesondere die Erneuerung der Klimaanlage führte zu immensen Energieeinsparungen. Vor kurzem nahm sich Ergo erstmals die komplette Neueinrichtung der Großräume vor, wobei die Herausforderung vor allem darin lag, ein modernes, ansprechendes Arbeitsumfeld mit ausgefeilter Großraumakustik zu schaffen. Im gleichen Zuge wurde die EDV-Verkabelung und die Möblierung, die zum Teil noch dem originalen Stand der 70er Jahre entsprach, von Grund auf erneuert.

Das Ergebnis: Mehr Offenheit und auch mehr Transparenz innerhalb der Abteilungen. Die Schreibtische sind kleiner geworden und können flexibler gestellt werden. Ebenfalls neu sind Technik-Pools mit Druckern und Scannern außerhalb der Arbeitsgruppen. Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen, die auch mit Glas abgesetzt werden können, schaffen kleine Arbeitsbereiche und gute Bedingungen für hohe Konzentration. Das gesamte Farbkonzept präsentiert sich in einem modernen Look aus beige und rot.

Die ursprüngliche sehr gut durchdachte Raumakustik wurde um neue Akustikstellwände ergänzt, die Jens-Michael Baum vom Kieler Planungsbüro weber baum pwb speziell für Ergo entwickelte und die innen eine eigens gehängte Metallmembran enthalten. Ihre Schwingungen verarbeiten den Schall sehr viel besser, als die ursprünglichen Stellwände, die zudem mit zehn Zentimetern auch noch doppelt so dick waren. Zur besseren Schallverarbeitung trägt auch der Bodenbelag von Interface bei, der den Füßen nicht nur erhöhten Komfort bietet, sondern auch Geräusche und Vibrationen minimiert, das Innenraumklima verbessert und sogar die Zugluft reduziert. Die akustische Diskretion für die Mitarbeiter von Ergo ist nach akkreditierter Messung als „best practice object“ bewertet worden.

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