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Fassade mit Charakter

62 neue Wohnungen im Überseequartier

Es ist das erste Haus, das einem ins Auge fällt, wenn man sich dem Überseequartier von der... mehr
Es ist das erste Haus, das einem ins Auge fällt, wenn man sich dem Überseequartier von der
Speicherstadt aus nähert. Am Sandtorkai, zwischen dem Magdeburger Hafen und dem Überseequartier in direkter Nachbarschaft zum Internationalen Maritimen Museum gelegen, reckt sich das Haus Arabica wie ein Flaggschiff in den Hamburger Himmel. Mit einer Gesamtfläche von 9.965 m2 verteilt auf 14 Etagen bietet es 62 Wohnungen mit Grundrissen von 74 m2 bis 140 m2 – darunter auch Maisonette-Wohnungen, die sich über zwei Etagen erstrecken. Unabhängig von der Größe sind alle Wohnungen mit einer Loggia oder einem Balkon ausgestattet und bieten so einen ganz privaten Blick über den Magdeburger Hafen, auf den Überseeboulevard oder die Speicherstadt – in den oberen Geschossen sogar einen Ausblick über ganz Hamburg. Alle Räume sind mit Echtholzparkett und einer Design-Küche mit hochwertigen Elektrogeräten ausgestattet. Bodentiefe Fenster lassen alle Räume hell und freundlich erscheinen.

Von außen präsentiert sich der Neubau äußerst charaktervoll: Die tausend unterschiedlichen Rot- und Orangetöne der Klinkerziegel ändern durch Sonne und Schatten immer wieder ihre Erscheinung und sorgen so für einen lebendigen, freundlichen und natürlichen Eindruck. In der Gesamtwirkung dominiert die horizontale Zonierung von urbanem Podest und aufgehenden Baukörpern sowie deren skulpturalen Ausformung, starken Licht- und Schatteneffekten und plastischen Gebäudeeinschnitten sowie Gliederungen. Dabei zeigen die Fassaden ein Zusammenspiel von geschlossenen und offenen Flächen, bei denen die horizontale Betonung durch vertikale Sekundärelemente rhythmisiert und überspielt wird. Das Material der geschlossenen Flächen ist der Ziegel, der der Außenhaut Tiefe und Stabilität verleiht. Trotz Reduktion auf wenige Materialien und strukturelle Elemente entsteht ein abwechslungsreiches Fassadenbild, das nicht nur die unterschiedlichen Funktionen der Gebäude darstellt und deren Ausrichtung differenziert, sondern auch über das von den Nutzern bestimmte Öffnen und Schließen der Paneele und Glaselemente variantenreiche Fassadenfarbspiele ergibt. Mit dem rhythmischen Wechsel geschlossener und offener Fassadenteile über jeweils mehrere Geschosse entstehen unterschiedliche Tag- und Nachtwirkungen.
Gemeinsame Basis der aufgehenden Bausteine ist eine hohe Sockelzone. Sie ist das Podest der teils aufliegenden, teils auskragenden Baukörper und definiert die divergierenden, tanzenden Raumkanten des Boulevards. Zudem trägt sie auch die teils öffentlichen und privaten Terrassenhöfe von Büro- und Wohnbebauung. Als „Stadtpodest“ stellt sie Räume für Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie zur Verfügung und garantiert somit die vitale Funktion und Frequenz des Boulevards. Große Einzelhandelsflächen liegen unterhalb der Terrassenhöfe, können über Oberlichter belichtet werden und sind beidseits zum Brooktor orientiert, während die kleinteiligen Läden und Gastronomien den Gebäudekernen und dem Boulevard zugeordnet sind. Im Schnittpunkt von Boulevard und einmündenden Quartiersgassen ist ein räumlich differenzierter Stadtplatz als konzentrierter Mittelpunkt des Quartiers entstanden. Er wird zum Raumgelenk zwischen den Hofbebauungen am Sandtorkai und am Brooktor, den beiden skulpturalen Einzelbaukörpern am St. Annen Platz und dem neu entwickelten Baufeld des Quartiers.

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