Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Elegant und beschwingt

Arbeiten, Speisen und Einkaufen in prominenter Außenalsterlage

Was für eine Adresse: Alsterufer Eins! Zentrales Anliegen des Entwurfes von APB Architekten BDA... mehr
Was für eine Adresse: Alsterufer Eins! Zentrales Anliegen des Entwurfes von APB Architekten BDA für dieses Eckgrundstück in prominenter Lage war, den städtebaulichen Abschluss der ehemaligen Dammtorvorstadt im Schnittpunkt von Außenalster und Wallring herzustellen. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude aus den 1930er-Jahren von Elingius & Schramm belegt das Ausgreifen der City-Bildung über den Wallring hinaus. Wie die Kontorhäuser an der Binnenalster verwendete es als Fassadenmaterial hellen Naturstein. Es wurde rekonstruiert und in den Neubau einbezogen. So entsteht ein Kontorhaus in elegantem steinernem Gewand mit hochwertigen Büroflächen für eine anspruchsvolle Klientel, ergänzt durch attraktive Flächen für Gastronomie und Einzelhandel im Erdgeschossbereich, die zu einer Belebung des Straßenraums beitragen.

Der achtgeschossige Gesamtblock mit 30.000 m2 Fläche erhält vier neue Adressen: einen Hauptzugang am Alsterufer, zwei Eingänge liegen an der Warburgstraße, ein weiterer an der Alsterterrasse. Von hier aus erfolgt auch die zentrale Anlieferung des Gebäudes und die Zufahrt zur viergeschossigen Tiefgarage, die über einen zentralen Kern eine schnelle interne Verteilung zu den Treppenhäusern gewährleistet. Das filigrane Stahlbetontragwerk des Gebäudes ermöglicht eine flexible Nutzung der Flächen. Die Mieteinheiten in den Obergeschossen sind frei aufteilbar. Einzelbüros, Kombibüros, Großraumbüros oder auch Kombinationen daraus erlauben individuell an den Nutzer angepasste Konzepte.

Die Gebäudehülle des Kontorhauses spiegelt in ihrer Materialität den urbanen Kontext wider und versteht sich als Reminiszenz an das Bestandsgebäude. Schlanke Pfeiler und Gesimse in hellem Naturstein betonen den dynamischen Charakter der Gebäudevolumina. Der Wechsel aus schmalen und breiten Pfeilern schafft einen lockeren Rhythmus in der Fassadenoberfläche. Zweigeschossige Stützen lassen großzügige Fensterelemente frei und gewähren einen uneingeschränkten Blick auf Außenalster, Binnenalster oder die beiden begrünten großzügigen Innenhöfe.

Ecksituationen und Eingänge sind durch größere geschlossene Wandscheiben gefasst, welche die mäandrierende kubische Wirkung des Gebäudes unterstützen. Die ein- bis zweigeschossige Staffel entmaterialisiert das Grundthema vom „Stützen und Lagern“ durch schmalere Stützenquerschnitte zwischen bündig gefügten Fensterelementen.

www.apb-architekten.de
Architekten: APB Architekten BDA www.apb-architekten.de Fotos: Klaus Frahm mehr

Architekten:

APB Architekten BDA
www.apb-architekten.de

Fotos:

Klaus Frahm