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Das Atlantic: Lebendige Tradition

Klassische Grandhotel-Eleganz und zeitgenössisches Design

Das Hotel Atlantic wurde 1909 in bester Lage an der Außenalster als Grandhotel eröffnet für... mehr
Das Hotel Atlantic wurde 1909 in bester Lage an der Außenalster als Grandhotel eröffnet für Erste-Klasse-Passagiere von Luxuslinern, die eine repräsentative Unterbringung erwarteten, bevor sie in Hamburg ihre Schiffsreise antraten. Darüber hinaus wurde das Atlantic mit seinen eleganten Restaurants, Salons und Festsälen schnell zum Zentrum des Hamburger Gesellschaftsleben. Dieser Tradition sieht sich das Haus auch heute verpflichtet, nach zwei Jahren umfassender Restaurierung bietet es erstklassigen Wohnkomfort und perfekten Service auf höchstem Grandhotel-Niveau.

Nachdem das Atlantic 2008 seine Fünf-Sterne-Superior-Klassifizierung abgegeben hatte, wurde 2010 mit der Komplettsanierung der vier Zimmer­etagen und 220 Zimmer und Suiten begonnen. Die Gesamtprojektleitung und Bauleitung für Architektur und Innenarchitektur, die Koordination aller am Bau beteiligten Planer sowie die Ausführungsplanung der Innenarchitektur übernahm das Büro Korb aus Hamburg. Im 1. Bauabschnitt wurden bis Mai 2011 140 Zimmer und Suiten saniert, im 2. Bauabschnitt folgten bis April 2012 weitere 80. Bereits im Herbst 2011 erhielt das Atlantic die Fünf-Sterne-Superior Auszeichnung zurück.

Die Gestaltung nimmt Bezug auf die traditionsreiche Geschichte des Grandhotels. Unterschiedliche „Dekorwelten“ prägen die einzelnen Etagen. Die 1. Etage ist inspiriert von Afrika mit erdigen Tönen und Farben der Wüste, in der 2. Etage erinnern blaue Farbtöne und glänzende Silberornamente auf Brokat an die Belle Epoque Europas. Kräftige Violett-Töne und großflächige geometrische Muster verweisen in der 3. Etage auf das Art Déco der 1930er Jahre Amerikas. In der 4. Etage dominieren als Hommage an Asien Rot-Gold-Töne und Seidenstoffe.

In allen Räumen findet sich gediegener Luxus und modernste Technik auf viel Platz: Superior-Zimmer sind z.B. 40 m2 groß, Deluxe-Zimmer rund 50 m2. Die Suiten messen bis zu 245 m2 und sind mit handgefertigten, extra weichen Teppichböden und Vorhängen aus Rubelli-Seide ausgestattet. Alle Räume verfügen über hochwertige Materialien, edle Teppiche und feine Stoffe kombiniert mit moderner Kunst und Designermöbeln. Die übergroßen Schränke aus indonesischem Makassarholz sind mit gestanztem Leder in Kroko-Optik bezogen und wurden einem Übersee-Schrankkoffer nachempfunden. Die Badezimmer sind mit italienischem Marmor ausgestattet, verfügen über beheizte Marmorwände und -böden sowie türgroße Spiegel. Extrabreite Betten, Nespresso-Maschinen, Apple-Dockingstationen sind in allen Zimmern selbstverständlich.

Hunderte von Handwerkern verlegten 75 km neue Leitungen, ersetzten 900 Türen und 300 Fenster, bearbeiteten über 12.000 m2 Boden­flächen und montierten über 7800 Schalter und Steckdosen sowie 230 Wand- und Kronleuchter. Die zahlreichen Expertenteams und Monteure wurden vom Büro Korb bei laufendem Hotelbetrieb koordiniert. Eine Operation am offenen Herzen der „Grande Dame“, die nur gelang durch die hohe Motivation aller aufgrund der anspruchsvollen Bauaufgabe und der Historie des Hauses.
www.buerokorb.de
Innenarchitekten Büro Korb www.buerokorb.de Fotos Thomas Haberland... mehr

Innenarchitekten

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Fotos

Thomas Haberland
www.leuchtende-hotel-fotografie.de