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Außen neu und innen auch

Umbau für die Baugenossenschaft Adlershorst

Bei dem vorliegenden Projekt handelt es sich um die Erweiterung der Geschäftszentrale der... mehr
Bei dem vorliegenden Projekt handelt es sich um die Erweiterung der Geschäftszentrale der Adlershorst Baugenossenschaft in Norderstedt. Mit dem Ziel, das erste und zweite Obergeschoss umbauen und modernisieren zu lassen, um hier auch eine Tochtergesellschaft unterbringen zu können, wandte sich der Bauherr an die Paloh Architekten. Das gesamte Gebäude sollte zudem durch einen zweigeschossigen Anbau die Möglichkeit für zusätzliche Besprechungsräume für bis zu 100 Personen schaffen. Des Weiteren waren die Konzeption eines Casinos für die Mitarbeiter, weitere Büroflächen sowie ein Besprechungsraum für den Vorstand gefragt.

Um diese Wünsche umsetzen zu können, galt es, das trapezförmige Grundstück zwischen der U-Bahn und dem Bestandsgebäude maximal zu nutzen. Dies allerdings immer unter der Vorgabe, einen optimalen Schallschutz zur Bahn zu erreichen und den Vorstand ausschließlich im ersten Obergeschoss unterzubringen. Dabei erhält der Anbau, obgleich er durch ein Bindeglied mit dem achtgeschossigen Bestandsgebäude verbunden ist, einen eigenen, zeitgemäßen Charakter. Der Übergang zum Neubau wurde durch das Entfernen von Wänden im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss im Bestand und durch den Einbau einer großzügigen, radialen Treppe hergestellt. „Die Genossenschaft für eine frische und zukunftsgerichtete Architektur zu begeistern – das war meine größte Freude“, so Roland Paloh.

Was den Entwurf vor allem auszeichnet, ist die klare Trennung des Versammlungs- und Besprechungsbereiches vom Casino im Erdgeschoss und dem Vorstandsbereich im ersten Obergeschoss. Hinzu kommen die variable Nutzbarkeit der Besprechungsräume sowie das einladende Casino mit Terrasse für alle Mitarbeiter. Kennzeichnend ist zudem der großzügige Empfangsbereich und die guten Verbindungen der Räume der Vorstände, des Sekretariats und Besprechung. Ein Ergebnis, das den Bauherrn Tag für Tag aufs Neue begeistert: „Jeden Morgen freue ich mich immer wieder auf unser neues Geschäftsgebäude. Von unseren Geschäftspartnern haben wir viel Lob für unsere neuen Räume erhalten.“

Und dafür zeichnet auch das Büro Brandherm und Krumrey interior architecture verantwortlich, die der Bauherr einer Empfehlung des Architekten Roland Paloh folgend, mit der Gestaltung der Innenräume beauftragte. Während die beiden Vorstände komplett unterschiedliche Ansprüche und Wünsche an ihre Büros hatten, sollte das gemeinsame Besprechungszimmer eine „Werkstatt“ für beide sein. Bei der Gestaltung des Bistros kam es den Auftraggebern vor allem darauf an, dass das Ambiente gemütlich, praktisch und variabel ist. Entscheidend war hier allein der Wohlfühlfaktor für die Mitarbeiter.

Um die Architektur zu betonen, wählten die Innenarchitekten rundum an allen Fassadenlinien Lichtvouten. Zudem wurden in sämtlichen Räumen Pendelleuchten in unterschiedlichen Größen eingeplant, wobei Dimmbarkeit eine weitere Voraussetzung für die Wahl der Leuchten war. Indem die Innenausbauten extra so konstruiert wurden, dass indirektes Licht entstehen kann, entstanden in den Vorstandszimmern spezielle Lichtsituationen.

Der Grundgedanke des Entwurfs lautet Individualität. Da die beiden Vorstände unterschiedliche Wünsche hatten, mussten die Räume so gestaltet werden, dass sich beide in ihrem Reich wohlfühlen können, wobei der Empfang das verbindende Element zwischen den Vorstandsbüros werden sollte. Ein weiteres verbindendes Element ist auch der Parkettboden, der in allen Räumen zu finden ist und in den Wartebereichen von einem Filzteppich geschützt wird. In den Bereichen Bistro, Werkstatt, Konferenzräume, Büros und Empfang findet man einen individuellen Innenausbau vor. So wurden für den großen Konferenzraum zum Beispiel raumhohe Schrankelemente entworfen, während im Bistro eine hochwertige Kunstoberfläche in der Kombination von Lack und Glas die Wände ziert. „Der Mut der Bauherren, eine komplett neue Stilrichtung in allen Bereichen umzusetzen, war für uns positiv überraschend. Das Ergebnis zeigt eine Harmonie an Farb- und Materialeinsatz, die den roten Faden des Konzeptes bestätigt,“ so die verantwortliche Innenarchitektin Sabine Krumrey.

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