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Internationaler Hochhaus Preis 2018

Fünf Finalisten im Rennen um weltbestes Hochhaus

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MahaNakhon, Bangkok; Foto: Hufton + Crow

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Beirut Terraces, Beirut; Foto: Iwan Baan

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Torre Reforma, Mexiko-Stadt; Foto: Alfonso Merchan

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Chaoyang Park Plaza, Peking; Foto: Hufton + Crow

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Oasia Hotel Downtown, Singapur; Foto: K. Kopter

Der Internationale Hochhaus Preis (IHP) 2018 geht in die entscheidende Runde: Die Jury hat fünf Hochhäuser als Finalisten ausgewählt. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro und einer Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand dotiert. Verliehen wird der Preis am 1. November 2018 von der Stadt Frankfurt am Main mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank in der Frankfurter Paulskirche.
 
Als Finalisten wurden gewählt:
 
–  MahaNakhon (Bangkok/Thailand) von Büro Ole Scheeren, Bangkok/Thailand und OMA Office for Metropolitan Architecture, Peking/China
 
– Beirut Terraces (Beirut/Libanon) von Herzog & de Meuron, Basel/Schweiz
 
– Torre Reforma (Mexiko-Stadt/Mexiko) von L. Benjamín Romano, Mexiko-Stadt/ Mexiko
 
– Chaoyang Park Plaza (Peking/China) von MAD Architects, Peking/China
 
– Oasia Hotel Downtown (Singapur) von WOHA, Singapur
 
 
Im Fokus der Jury-Diskussion stand die Frage: „Was gibt das Gebäude zurück?“ Juryvorsitzender Kai-Uwe Bergmann von BIG – Bjarke Ingels Group (Gewinner des IHP 2016) erklärte diesen Aspekt zum wichtigsten Bewertungskriterium für die Projekte. Weitere Kriterien auf dem Weg zur Entscheidung waren, wie ein Hochhaus zum Stadtgefüge und zum urbanen Leben beiträgt. Darüber hinaus wurden unter anderem folgende Aspekte analysiert: die übergreifende Aussage, die skulpturalen Qualitäten, das statische Konzept, die Nutzungsmischung sowie die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Gestaltung.
 
Das Ergebnis ist die Shortlist mit fünf Finalisten, die stellvertretend für die enorme Bandbreite aller nominierten Gebäude stehen. Das mexikanische, das nahöstliche und die drei asiatischen Projekte finden eine je einzigartige Interpretation ihrer Typologie – sei es ein agiler Büroturm (Torre Reforma), ein gestapelter Wohnturm (Beirut Terraces), ein mischgenutzter Hochhausgarten (Oasia Hotel Downtown), ein lokal verwurzeltes Ensemble (Chaoyang Park Plaza) oder ein Hotel in Gestalt einer verpixelten Skulptur (MahaNakhon).
 
Der IHP gilt als der weltweit wichtigste Architekturpreis für Hochhäuser. Er richtet sich an Architekten und Bauherren, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden. Die Jury besteht aus Architekten, Tragwerksplanern, Immobilienspezialisten und Architekturkritikern. Sie beurteilt die nominierten Projekte nach folgenden Kriterien: zukunftsweisende Gestaltung, Funktionalität, innovative Bautechnik, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Die diesjährigen fünf Finalisten wurden unter 36 Nominierten aus 15 Ländern ausgewählt.