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Zuwachs für die Skyline von Mainhattan

Neues EZB-Gebäude wächst dem Himmel entgegen

Im Frankfurter Ostend entsteht mit der neuen Europäischen Zentralbank ein Gebäude, das die... mehr
Im Frankfurter Ostend entsteht mit der neuen Europäischen Zentralbank ein Gebäude, das die Frankfurter Skyline um ein von weitem sichtbares Symbol ergänzen wird. Ausgangspunkt für den Entwurf der Türme waren städtebauliche Blickbeziehungen zur Frankfurter City. Der rund 185 Meter hohe Doppelturm in polygonaler Form mit Ost-West-Orientierung verfügt über ein markantes Profil, das von allen wichtigen Standorten der Frankfurter Innenstadt wie auch vom Main aus sichtbar ist.

Die das Mainufer und die Stadtsilhouette so prägende Großform der Großmarkthalle verbindet sich mit dem vertikalen Profil der Türme zu einem Ensemble, das sowohl das lokale städtebauliche Umfeld als auch den stadträumlichen Gesamtkontext berücksichtigt und somit ein Spannungsfeld zwischen dem Frankfurter Bankenviertel und dem Ostend aufbaut. Durch die klare Ausrichtung auf die wichtigen städtebaulichen Sichtbeziehungen tritt das Ensemble in Dialog mit den wichtigen städtischen Bezugspunkten Frankfurts: mit der Alten Oper, dem Museumsufer und dem Bankenviertel.
Das Atrium zwischen den Bürotürmen wird zu einer „vertikalen Stadt“. Durch Plattformen schaffen die Architekten zwischen den Türmen Räume, Plätze und Verkehrsverbindungen, wie sie auch in einer Stadt vorkommen. Die Verbindungs- und Umsteigeebenen unterteilen das Atrium horizontal in drei Abschnitte mit unterschiedlichen Höhen von etwa 45 bis 60 Metern. Diese Verbindungsplattformen, Stege, Rampen und Treppen vernetzen die Bürotürme und schaffen so kurze Wege zwischen den einzelnen Bürogeschossen.

Das vorhandene Potenzial der Großmarkthalle als ein „urbanes Foyer“ mit Konferenz- und Besucherzentrum, Bibliothek und Restaurant wird in dem Entwurf der Architekten durch einen in die Struktur der Großmarkthalle eingesetzten Baukörper für das Pressezentrum verstärkt. Dieses schwebende Eingangsbauwerk, in dem zukünftig die Pressekonferenzen der EZB stattfinden werden, nimmt sowohl inhaltlich als auch formal-räumlich eine Sonderstellung ein und markiert auf diese Weise den Eingang in die Europäische Zentralbank, die 2014 fertig gestellt sein soll.

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Fakten rund um den EZB Neubau

Der Neubau der Europäischen Zentralbank umfasst eine Grundstücksfläche von 120.000 m2, wobei die Geschossflächen der Türme je nach Form 700 bis 1.200 m2 aufweisen. Das Gebäude, das 185 Meter in den Frankfurter Himmel hineinragt und so die Skyline der Mainmetropole nach seiner Fertigstellung entscheidend mitprägen wird, zählt im Nordturm 45 und im Südturm 43 Geschosse. Insgesamt zwei Lastenaufzüge, fünf Expresszüge, neun Twinzüge und zwei Sonderzüge sorgen für bequeme Mobilität zwischen den einzelnen Etagen. Nach einer geplanten Bauzeit von sechs Jahren soll das Gebäude der EZB im Jahre 2014 genutzt werden können. Der Entwurf vom Gebäude stammt vom Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au.
Architekten COOP HIMMELB(L)AU www.coop-himmelblau.at Fotos Coop Himmelb(l)au... mehr

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