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Wasserauge

In einem Frankfurter Biedermeier-Haus aus dem Jahr 1815 kann man Argentinien schmecken

Das renovierte Biedermeier-Haus aus dem Jahr 1815 ist eines der ältesten in der Hochstraße. Sogar... mehr
Das renovierte Biedermeier-Haus aus dem Jahr 1815 ist eines der ältesten in der Hochstraße. Sogar ein Teil der alten Staufenmauer führt durch das Gebäude. Dem Musiker, Rinderzüchter, Weinbauer und Gastronom Dieter Meier und seinem Team war sofort klar, dass die Steinmauer in den Räumlichkeiten des argentinischen Restaurants und Weinkontors unbedingt sichtbar bleiben sollte. Nicht nur das Mauerwerk mit seinen rötlichen bis beigefarbenen Steinen sorgt für eine warme Atmosphäre. Der Fliesenboden im vorderen Bereich und das Parkett im hinteren Teil, das warme Licht aus den Hängelampen und die schlichte Eleganz der Holzstühle und Holztische tragen zum elegant-behaglichen Flair bei.

Einiges ist hier typisch argentinisch: beispielsweise der Schriftzug „Ojo de Agua“ in Gold auf Schwarz über Eingang und Fensterscheibe oder auch die zahlreichen Bilder an den Wänden mit Tangotänzern, Polospielern oder der Estancia von Dieter Meier. Auf den Tellern und in den Gläsern dreht sich ohnehin alles um Argentinien: Palmenherzen mit Tomaten Trüffel Chutney, Iberico de Bellota (Pata Negra Schinken), Estancia-Beef oder Salat mit Roastbeefstreifen stehen auf der Karte ebenso wie Bio-zertifizierte Weine aus Mendoza.

Das argentinische Rindfleisch und die argen­tinischen Weine aus eigenem Anbau stammen von Dieter Meiers Estancia, die wie sein Restaurant und Weinkontor „Ojo de Agua“ heißt. Übersetzt bedeutet das „Wasserauge“ und meint die Wasserlöcher, an denen die Rinder in der argentinischen Pampa trinken, da sie das ganze Jahr über draußen grasen.

www.ojodeagua.de