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Mit dem Fahrrad pendeln

Die Rhein-Main-Region setzt auf Radschnellwege

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad auch für den Weg zur Arbeit, Schule und Universität. Ein... mehr
Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad auch für den Weg zur Arbeit, Schule und Universität. Ein ausgebautes Radwegenetz samt Ladeinfrastruktur für Elektroräder, gute Abstellmöglichkeiten und Maßnahmen zur Sicherheit im Straßenverkehr tragen dazu bei, dass der Umstieg attraktiver wird. Auch im Rhein-Main Gebiet setzen Städte und Gemeinden auf den Wechsel zum Zweirad. So haben etwa der Regionalverband FrankfurtRheinMain und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Hessen e. V. das Projekt „bike + business“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Mitarbeiter in Unternehmen zu überzeugen, oft und gerne mit dem Rad zur Arbeit zu fahran. Dazu soll die Erreichbarkeit – durch die Einbindung ins kommunale Radverkehrsnetz oder die Beseitigung von Gefahrenstellen – aber auch die Fahrradin-frastruktur vor Ort – wie Abstellanlagen, Umkleide-, Dusch- und Reparaturmöglichkeiten – verbessert werden.

eMobil 2.0 heißt das neue Projekt der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH und der Offenbacher Verkehrsbetriebe GmbH Seit 2011 können an einer Station in Offenbach bereits Elektroautos und Pedelecs gemietet werden, in den nächsten zwei Jahren kommen fünf weitere Stationen dazu. Diese werden mit je fünf Abstell- und Ladeboxen für elektrisch betriebene Zweiräder ausgestattet. Gleichzeitig wird auch die Verknüpfung mit dem Öffentlichen Personennahverkehr gestärkt: die Ausleihe kann mit Hilfe des Smartphones über eine eMobil-App oder mit dem eTicket RheinMain erfolgen.

Wer kein eigenes Fahrrad besitzt, kann in Frankfurt rund um die Uhr per App ein Rad mieten: nextbike bietet über 200 Mietfahrräder an knapp 30 Stationen zur Ausleihe an.

Interessant für Pendler sind die geplanten Radschnellwege in der Region Frankfurt/Rhein Main. Eine Strecke könnte künftig die Frankfurter Innenstadt mit dem Flughafen verbinden. Zudem soll ein weiterer Radschnellweg zwischen Frankfurt und Hanau auf der nordmainischen Seite geschaffen werden: Auf der rund 20 Kilometer langen und möglichst barrierefreien Strecke könnte der Pendlerverkehr auf das Fahrrad verlagert werden, indem das Radfahren zügiger, komfortabler und sicherer gestaltet wird. In Maintal-Dörnigheim und Hanau-Kesselstadt könnte der Schnellweg nach ersten Vorstellungen entweder auf dem jetzigen Radweg am Nordufer des Mains oder parallel zur neuen S-Bahn-Trasse verlaufen. Dazu soll im nächsten Schritt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die eine entsprechende Routenführung erbringen soll.

www.region-frankfurt.de