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Mit Blick auf die Skyline

Urbanes Wohnen an der Frankfurter Hansaallee

Das Grundstück an der Ecke Hansaallee / Bremer Straße galt als nicht gerade leicht zu entwickeln.... mehr
Das Grundstück an der Ecke Hansaallee / Bremer Straße galt als nicht gerade leicht zu entwickeln. Doch schließlich entstanden hier sieben Einzelhäuser mit Balkonen und Loggien. Eines dieser Häuser ist der Solitär, der direkt an der Kreuzung den Auftakt der Wohnbebauung entlang der Hansaallee bildet. Das 6-geschossige Wohn- und Geschäftshaus von dreissigacker architekten liegt gegenüber dem Uni-Campus Westend und stellt gewissermaßen Entrée und Kopfbau des Quartiers dar. Durch seine Überhöhung um ein Geschoss markiert es die städtebauliche Prominenz des Ortes. Ein Treppensockel unterstreicht dies noch.

„Die Fassade ist mit geschosshohen Elementen aus weißem Architekturbeton verkleidet. Die Öffnungen sind durch verglaste und geschlossene Felder wiederum in sich gegliedert. Und in der stützenfrei ausgeführten Ecke befinden sich Loggien, die Leichtigkeit über dem massiven Sockel erzeugen und wie Nester über der umtosten Straßenkreuzung schweben“, erläutert der Architekt Klaus Dreissigacker. Die sehr feine, raue und reflektierende, einem Naturstein ähnliche Oberfläche entstand durch Absäuern der Betonfertigteile. Errichtet wurde das Eckhaus als Massivbau.

27 Wohnungen mit Loggien, raumhohen Fensterelementen und Blick auf die Skyline fanden hier Platz. Im Wesentlichen wurden 2- und 4-Zimmer-Wohnungen geschaffen, die über jeweils einen offenen Küchen-Essplatz verfügen, der sich zum Wohnraum öffnet oder direkt mit diesem verbunden ist.

Dem Erdgeschoss, in dem sich ein Lebensmittelmarkt befindet, ist eine Arkade vorgeschaltet. Über sie betritt man sowohl den Markt als auch die beiden Treppenhäuser, die zu den Wohnungen führen. Wie eine Pufferzone vermittelt sie zwischen dem Wohngebäude und dem öffentlichen Straßenraum mit seiner stark vom Verkehr frequentierten Kreuzung. „So entstand eine selbstverständliche Urbanität mit einer hohen Qualität, die auch zum Aufenthalt in einem Straßencafé einlädt“, so Dreissigacker. Dabei wurde die zurückgesetzte Pfosten-/Riegel–Fassade in der Arkade großflächig verglast und zudem mit einer Glasgestaltung des Grafikers Prof. Heiner Blum versehen, die auf die besondere Situation des Ortes und seine Nutzung Bezug nimmt.

www.dreissigacker-architekten.de
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