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Ganz schön rausgeputzt

Wie aus einem unscheinbaren Fertighaus eine anspruchsvolle Villa wird

Um ein zeitgemäßes Wohngefühl genießen zu können, muss ein Haus nicht immer abgerissen und neu... mehr

Um ein zeitgemäßes Wohngefühl genießen zu können, muss ein Haus nicht immer abgerissen und neu gebaut werden. Auch mit Umbau und Ausbau kann veränderten Wohnbedürfnissen entsprochen werden. Und zwar in energetischer Hinsicht ebenso wie in ästhetischer. Das zeigt das verklinkerte Fertighaus aus den 70er Jahren, das Heidacker Architekten einer grundlegenden Verwandlung und energetischen Komplettsanierung unterzogen haben. „Durch die klar definierten Wünsche und die konstruktive Zusammenarbeit mit der Bauherrenfamilie entstand aus dem ursprünglichen unscheinbaren Haus eine Villa. Das Haus überzeugt unter anderem durch helle, großzügige Räume, einen flexiblen, offenen Grundriss und eine sehr schöne stilvolle Gartenanlage, die mit zu einem harmonischen Zusammenspiel zwischen innen und außen beiträgt“, so Gerhard Heidacker über das Ergebnis der Arbeit. Und der Bauherr freut sich: „Unser Haus ist sehr gradlinig und stimmig geworden im Stil der klassischen Moderne. Es wurde von der Architektenkammer Hessen beim Tag der Architektur als vorbildliches Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt“.

Eine kleine Herausforderung ist so ein Umbau natürlich schon. Schließlich kann man praktisch an jeder Ecke Überraschungen erleben, muss immer wieder auf Gegebenheiten reagieren oder auch Kompromisse beim Grundriss in Kauf nehmen, die man später nicht merken soll. Im Falle des Fertighauses auf dem Wiesbadener Neroberg waren dies beispielsweise die Konstruktion des Bestandsgebäudes, welches die Bauherren als verklinkertes Massivhaus gekauft hatten. Bei der ersten Begehung mit den Architekten entpuppte sich der Bestand als Fertighaus in Leichtbauweise (Holzbau). Die Architekten lösten dies, indem sie auch die An- und Umbauten in Holztafelbauweise konstruierten. Für die energetische Sanierung der Fassade wurde ein Wärmedämmverbundsystem verwendet, weil man so leicht auf die vielen Vor- und Rücksprünge und Details des Bestandshauses reagieren und damit kaschieren konnte. Gewünscht war ein klar gegliedertes, modernes „weißes“ Haus.

So klar wie die Formen ist auch die Farbwahl: weiße Putzfassade, Alufenster und Jalousien in Anthrazit, filigrane Stahltreppe, dunkle Holzböden im Innern des Hauses und großformatige Betonsteine draußen. Im Innern der Villa wurden die Sanitärbereiche komplett neu gestaltet, das Masterbad ziert eine freistehende Wanne und es wurde ein Saunabereich geschaffen. Der bereits im Haus vorhandene Kamin wurde überarbeitet und dabei mit farbiger Wandscheibe und rahmenlosem Glas ausgestattet. So wurde innerhalb von 1,5 Jahren aus dem unscheinbaren Fertighaus eine anspruchsvolle Villa.

www.heidacker.de

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