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Fenster zur Stadt

Neubau auf dem Grundstück des ehemaligen Turmpalast Kinos belebt den Innenstadtbereich

Das Turmcarrée vereint im Zentrum von Frankfurt am Main auf einer oberirdischen Gesamtfläche von... mehr
Das Turmcarrée vereint im Zentrum von Frankfurt am Main auf einer oberirdischen Gesamtfläche von rund 12.000 m² verschiedene Nutzungen wie flexible Büroflächen, Wohnen, Läden und ein hochwertiges Fitness- und Wellness-Studio. Errichtet wurde das multifunktionale Wohn- und Geschäftshaus am Eschenheimer Turm im Auftrag der Turmcarrée Grundstücksgesellschaft nach den Plänen von KSP Jürgen Engel Architekten.

Der Neubau auf dem Grundstück des ehemaligen Turmpalast Kinos besticht durch sein markantes, zweigeschossiges „Fenster zur Stadt“ und die behutsame Anbindung an den Bestand durch die Abstaffelung in der Höhe auf die Traufkante der Nachbarbebauung. Die starke Präsenz des Neubaus sowie die Ecksituation gegenüber dem Eschenheimer Turm werden durch die architektonische Gestaltung besonders betont. Dachterrassen ermöglichen einen Blick auf die Frankfurter Skyline und schaffen einen unmittelbaren Bezug zur attraktiven Lage am Eschenheimer Turm. „Die Bleichstraße und Große Eschenheimer Straße werden durch das Turmcarrée aufgewertet und die Attraktivität für Fußgänger entlang der Bleichstraße erhöht. Dies gelingt durch die öffentlichen Nutzungen und loftartigen Ladengeschäfte im Erdgeschoss ebenso wie durch stadtraumbildende Arkaden entlang der Bleichstraße. Über 60 Meter Schaufensterfront laden zum Flanieren und Einkaufen ein und sollen ebenso wie die markante, gläserne Empfangshalle des Fitness- und Wellness-Studios mit Cafébar die Straße beleben“, beschreibt der Architekt Jürgen Engel die städtebaulichen Qualitäten des Neubaus.

In Anlehnung an die Bestandsbebauung aus der Nachkriegszeit wurde für die Fassade ein heller Naturstein (Muschelkalk) gewählt. Das moderne Fassadenbild des 6-geschossigen Neubaus gliedert sich in einen zweigeschossigen Sockelbereich mit Arkade, vier Obergeschossen und ein zurückversetztes Staffelgeschoss. Schräg gerichtete Natursteinelemente, welche die Fenster in den Obergeschossen rahmen und jeweils zwei Geschosse optisch zusammenfassen, sorgen für ein lebendiges, feines Licht- und Schattenspiel in der Fassade.

Der Gebäudeabschnitt mit Wohnnutzung ist als eigenständiger Baukörper gestaltet und mit einer hellen Putzoberfläche versehen. Der Eingang zu den Wohnungen an der Katzenpforte sowie die Einfahrt zur Tiefgarage sind in den Sockelbereich eingeschnitten. Im Erdgeschoss befindet sich überdies ein Hamam, das als moderne Interpretation des orientalischen Dampfbades konzipiert wurde. Es gehört zu einem Fitness- und Wellness-Studio, das sich mit verschiedenen Kursräumen und Trainingsbereichen über drei Etagen erstreckt.

www.ksp-architekten.de
Architekten: KSP Jürgen Engel Architekten www.ksp-architekten.de Fotos: Stefan... mehr

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KSP Jürgen Engel Architekten
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Fotos:

Stefan Schilling