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Dynamisches Zusammenspiel

Energieoptimierte Villa verbindet Wohnen und Natur, Mensch und Technik, Ruhe und Lebendigkeit

Davon träumt so mancher: Am Rand des Taunus praktisch im Grünen wohnen, gut an die Stadt... mehr

Davon träumt so mancher: Am Rand des Taunus praktisch im Grünen wohnen, gut an die Stadt angebunden sein und die Skyline Frankfurts und den Odenwald im Blick zu haben. Die Earlybirds Architekten realisierten diesen Traum für eine Familie mit drei Kindern mit einer großzügigen, offenen und innovativen Villa, die diesem besonderen Ort entspricht. Die Räume wünschten sich die Bauherren hell und offen, die Materialien hochwertig, aber auch auf das Notwendige reduziert.

So entstand eine Villa, die das Innen und Außen in einen spannungsvollen Dialog bringt. Mit großzügigem, offenem Grundriss und unverbaubarem Fernblick. Die Hanglage und das Wohngebiet, in das sich die Villa einfügen sollte, machten die Planung zu einer komplexen Aufgabe für die Architekten. Dennoch reiht sich das Haus mit seiner modernen und klaren Formensprache zur Straßenseite hin diskret und bescheiden in die 1960er-Jahre-Typologie der bestehenden Bebauung ein. In der Hanglage aber öffnet es sich dreigeschossig zum großzügigen Garten. Durchgängiges Gestaltungsprinzip ist das dynamische Zusammenspiel von innen und außen, von Wohnen und Natur, von Mensch und Technik, Ruhe und Lebendigkeit.

Das Familienleben findet auf mehreren Ebenen statt, die auf vielfältige Weise um ein zentrales, teilüberdachtes Atrium korrespondieren. Im Erdgeschoss grenzen der Eingangsbereich, der Küchen- und Essbereich und das Wohnzimmer daran, im Obergeschoss die Zimmer der drei Kinder und der Elternbereich. Für besondere Blickbeziehungen sorgt auch die freitragende, lineare und gefaltete Stahltreppe, die vom Küchenbereich in den Familienraum in der Gartenebene führt und sich in leicht abgewandelter Form im angrenzenden Außenbereich fortsetzt und neben den großzügigen Fenstern dafür sorgt, dass Innen- und Außenbereich gewissermaßen ineinanderfließen.

Die Villa gewinnt ihre Energie über eine Photovoltaik- und Solaranlage sowie Erdsonden mit einer Wärmepumpe und einer Lüftungsanlage. Das Nullenergiehaus ist über das Jahr gesehen überwiegend energieautark mit einem Stromüberschuss. Wegen der guten Speichereigenschaften entschieden sich die Architekten für eine massive Bauweise aus Kalksandstein und dämmten zusätzlich mit einem Wärmedämmverbundsystem. Diese Dämmebene versteckt nicht nur wesentliche Installationen wie Entwässerung oder Leitungen der Photovoltaikanlage, sondern auch die Jalousiekästen. Außerdem wurde das Haus mit umfangreicher Smart-Home-Technologie ausgestattet, die alle Geräte, Installationen und Räume, Schwimmbadtechnik und Solarnutzung miteinander vernetzt und so für Sicherheit, effiziente Energienutzung und mehr Lebensqualität sorgt.

www.earlybirds-architekten.de

Architekten: Earlybirds Architekten www.earlybirds-architekten.de Gesamtkonzeption... mehr

Architekten:

Earlybirds Architekten
www.earlybirds-architekten.de

Gesamtkonzeption Technologie:

Green Home 3.0
www.greenhome-dreinull.de

Fachplanung HLS:

Ingenieurbüro Gunkel
www.ingenieurbuero-gunkel.de

Ausführung HLS:

Anlagenbau Faßhauer & Heddergott
www.afh-gmbh.com

Fachplanung, Baubegleitung Elektrik:

Kruse Ingenieurgesellschaft 
www.bauplan-kruse.net

Ausführung Elektrik:

Elektromeister Rüdiger Reidelbach 
www.elektro-reidelbach.de

Ausführung Smart Home:

S3P-Engineering  
www.s3p-engineering.com

Möbel, Türen:

Jehn Schreinerei     
www.jehn-schreinerei.de

Treppe:

Diehl  
www.treppenbau-diehl.de

Parkett:

Parkett- und Fliesen Winkler   
www.parkett-winkler.de

Fotos:

Willi Müller-Sieslak
www.mueller-sieslak.de