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Charmanter Industriecharakter

Mainzer Unternehmen zieht in den Zollhafen ein

Als Mainzer Unternehmen war es für die Nidag GmbH von großer Bedeutung, einen attraktiven... mehr
Als Mainzer Unternehmen war es für die Nidag GmbH von großer Bedeutung, einen attraktiven Standort in der rheinpfälzischen Landeshauptstadt zu finden. Dieser sollte zudem dem langfristigen Unternehmenswachstum gerecht werden und in einem attraktiven, innovativen und zentrumsnahen Umfeld mit hohem urbanen Entwicklungspotenzial angesiedelt sein. Mit dem Mainzer Zollhafen war dieser Standort bald gefunden und so konnte im September 2010 mit der Planung und dem anschließenden Umbau begonnen werden.

Gewünscht waren großzügige, offene und helle Büroflächen, die von einem loftartigen Charakter geprägt und durch eine harmonische Verbindung von Tradition und Moderne gekennzeichnet sind. Auch wenn der Mainzer Zollhafen all diese Wünsche erfüllte, gab es doch auch Heraus­forderungen, die es zu meistern galt. So mussten Denkmalschutzrichtlinien beachtet werden und der historische Charakter des Gebäudes gewahrt bleiben. Darüber hinaus war die Verlegung von beeindruckenden 42.000 m Netzwerkkabel und 1.418 Netzwerkanschlüssen erforderlich sowie die Anbindung von modernster Technik und Highspeed-Internet.

Leitidee des Entwurfs waren kommunikationsfördernde Büroräumlichkeiten (Open Space). Dabei sollten Freiräume ebenso entstehen wie helle, offene und großzügige Büros sowie moderne und großflächige Meetingräume. Als Materialien kamen Beton, Blech und Glas zum Einsatz, die eine spannende Rohbauästhetik erzeugen. Dabei prägen klare und schlichte Linien das Bild, die zusammen mit den offen sichtbaren Installationen und den metallenen Versorgungsrohren einen interessanten Industrieloftcharakter erzeugen.

Gemeinsam mit einem erfahrenen Büroausstatter haben die Planer der Nidag GmbH die Einrichtung der Innenräume an die Arbeitsabläufe und Prozesse des Unternehmens angepasst. So wurden 4er-Tische für Schreibtischarbeitsplätze kombiniert und mobile Face-to-Face Trennwände eingesetzt. Darüber hinaus dienen Lowboards mit Sitzelementen und Highboards als räumliche Abgrenzung. Auf diese Weise sind Kommunikationszonen mit Schallschutzelementen entstanden. Ebenfalls vorhanden sind eine offene Küche sowie zwei Dachterrassen, die gleichermaßen den Austausch der Mitarbeiter fördern und zu einem rundum guten Betriebsklima beitragen sollen. Zum Einsatz kamen hier vor allem Produkte der Firma Sedus.

Insgesamt zeichnet den Entwurf und damit die Umsetzung des Projekts jede Menge Raum und Platz aus. Eine großzügige und offene Gestaltung lädt zum kollegialen Miteinander ein und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern.

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Sedus
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Lisa Ströher