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Architektur aus D

Das Architekturmuseum zeigt seine Jahrbuch-Auswahl 2015/16

Zum 33. Mal liegt nun das Deutsche Architektur Jahrbuch vor, der Rundumblick auf das nationale... mehr

Zum 33. Mal liegt nun das Deutsche Architektur Jahrbuch vor, der Rundumblick auf das nationale Baugeschehen. Damit einher geht auch 2015 der DAM Preis für Architektur in Deutschland, den Bruno Fioretti Marquez aus Berlin für ihre Neuen Meisterhäuser in Dessau verliehen bekommen haben. Die Architekten hatten den Wettbewerb mit der Idee gewonnen, keine originalgetreue Reproduktion der prominenten Häuser zu schaffen, wohl aber eine „städtebauliche Reparatur“, indem sie die äußere Hülle exakt wiederherstellten. Insgesamt 22 Gebäude nahm die Jury des Jahrbuchs 2015/16 auf, die nun alle auch in einer Ausstellung im Deutschen Architekrturmuseum präsentiert werden. Das Spektrum der Bauaufgaben ist breit: Zwei Einfamilienhäuser im ländlichen Raum sind darunter, die aus dem Einerlei hervorstechen. Eines von Bayer & Strobel steht im Saarländischen Ottweiler, das andere ist als eigenes Wohnhaus des Architekten Manfred Lux in Neusäß-Schlipsheim entstanden. Ein provokativer Beitrag zu ressourcenschonendem Bauen ist die „Antivilla“ von Brandlhuber + Emde, Schneider bei Potsdam. Eine spannungsvolle Kombination aus Recycling, Translozierung und Neubau haben Ziegert I Roswag I Seiler im oberbayerischen Schechen umgesetzt. Großstädtischer und abwechslungsreicher Wohnraum ist durch das mehrere Häuser umfassende „Wohnen am Lokdepot“ von “Robertneun” in Berlin entstanden. Berlin ist zudem mit der neuartigen Shopping Mall Bikini Berlin, dem ehemaligen, durch Hild und K wiedererweckten und ergänzten Bikini-Haus, dem Fellows Pavilion der American Academy von Barkow Leibinger und einer ambitionierten Baumarktfiliale von Müller Reimann Architekten vertreten. In Blaibach im Bayerischen Wald hat Peter Haimerl mit einem eingegrabenen Konzerthaus der Ortsmitte neues Leben eingehaucht. Neu zum Leben erweckt wurde auch in Ingolstadt eine ehemalige Güterhalle, die nbundm* architekten charmant in ein Jugendkulturzentrum verwandelten. Aus Frankfurt kommen eine Systembau-Kita aus Holzmodulen von MFG Architekten und – prominenter Neuzugang der Skyline – das um- und neugebaute Ensemble der Europäischen Zentralbank mit dem gedrehten, gläsernen Hochhaus von Coop Himmelb(l)au.

Bis 8. Mai 2016
www.dam-online.de

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