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Zwischen Tradition und Moderne

Fünf einzigartige Wohnungen in historischem Stadtpalais

Im Jahre 1898 errichtete der Architekt Ernst Roeting in der Elisabethstraße 12 ein... mehr

Im Jahre 1898 errichtete der Architekt Ernst Roeting in der Elisabethstraße 12 ein repräsentatives Stadtpalais für eine Düsseldorfer Fabrikantenfamilie. Damals bot die Immobilie den idealen Rahmen für einen repräsentativen und großbürgerlichen Lebensstil. In der jüngeren Vergangenheit nutzen Unternehmen das – in den 1950er-Jahren aufgestockte – Gebäude als Büroimmobilie. 2013 wurde es schließlich veräußert und von dem Düsseldorfer Immobilienunternehmen Nidus, das sich auf die Entwicklung von Bestandsobjekten spezialisiert hat, umfassend saniert.

Dazu gehörte auch die Erneuerung der historischen, neugotischen Natursteinfassade des denkmalgeschützten Objektes sowie die originalgetreue Rekonstruktion des Eingangs. Die kunstvolle Backstein-Hoffassade, die ebenfalls unter Denkmalschutz steht, wurde komplett überarbeitet und durch eine Balkonanlage ergänzt. Angesetzt in der Mittelzone des Objekts, bietet sie großzügige Außenbereiche für alle Wohneinheiten. Eine besondere Herausforderung bestand im Einbau einer Tiefgarage, in der mehrere Stellplätze für jede Wohnung zur Verfügung stehen. Über das imposante, aufwändig restaurierte Treppenhaus mit kunstvollen Wandvertäfelungen und Marmorböden gelangt man in die insgesamt fünf Einheiten, die sich jeweils über eine gesamte Etage erstrecken. In den Wohnungen gab die bestehende dreischiffige Grundrissanlage die Struktur für die Nutzungen vor. Die Großzügigkeit der ursprünglichen Räume sowie ein Hauch des damaligen Wohngefühls konnten erhalten bleiben. Während in der Mittelzone die Wohnräume angelegt sind, befinden sich in den Seitenzonen die Schlaf- und Nebenräume.

Insbesondere in der Erdgeschosswohnung konnten zahlreiche Stilelemente der damaligen Zeit entdeckt und erhalten werden. Dazu zählen vor allem aufwändige Stuckarbeiten und Wandvertäfelungen, aber auch unterschiedlichste Deckenformen und -verkleidungen. Das Damenbad im Erdgeschoss wurde in Anlehnung an einen Badentwurf des Architekten Ernst Roeting aus dem Baujahr des Hauses gestaltet. Die damals vorherrschenden Elemente wurden neu interpretiert und harmonieren mit dem Marmor, der auch im Treppenhaus wiederzufinden ist. Das Herrenbad, in dem ebenfalls der gleiche Marmor verwendet wurde, spricht hingegen eine durchgängig moderne Sprache. Die eingebaute Lichtdecke, die eigentlich in Museen verwendet wird, verleiht dem Raum seine besondere Atmosphäre. Die Holzverkleidungen in den Wohnräumen wurden aufwändig aufgearbeitet und durch neue Elemente ergänzt, sodass eine harmonische Gesamtkomposition entsteht. Die Kombination aus präzisen Details, traditioneller Handwerkskunst und modernen Elementen machen die Elisabethstraße zum Vorzeigeobjekt einer sanierten Denkmalimmobilie.

www.nidus-immobilien.com

Architekten: Ehrich Architekten www.ehricharchitekten.de Dachdecker: Stefan Golißa... mehr

Architekten:

Ehrich Architekten
www.ehricharchitekten.de

Dachdecker:

Stefan Golißa Bedachungen
www.golissa.de

Maler:

Weiss
www.weiss-malerwerkstaetten.de

Restaurationsarbeiten,
Innenausbau, Küche:

Tischlerei Bouwmeester
www.bouwmeester-moebel.de

Parkett:

Parkett Dietrich
www.parkett-dietrich.de

Fotos:

Annika Feuss
www.annikafeuss.com