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Respektvolle Kuben

Das Rheinoffice „Cubes“ kreiert eine edle Adresse für Büros am Rheinpark

Die Cecilienallee zählt zu den prächtigsten Boulevards, die Düsseldorf zu bieten hat: Der Rhein... mehr
Die Cecilienallee zählt zu den prächtigsten Boulevards, die Düsseldorf zu bieten hat: Der Rhein mit seiner Uferpromenade, das weitläufige Grün des Rheinparks – das liegt hier alles ganz nah und verwöhnt mit einzigartigen Ausblicken. Neben großzügigen Villenbauten befinden sich hier auch Unternehmenszentralen und diplomatische Vertretungen. Direkt neben dem ehemaligen amerikanischen Generalkonsulat verläuft das Grundstück des Rheinoffice „Cubes“ in Nord-Süd-Ausrichtung. Erschlossen wird es über die Cecilienallee und rückseitig über die Emmericher Straße, die an den denkmalgeschützten Park des ehemaligen Golzheimer Friedhofs angrenzt. Ein in die Jahre gekommener, asbestbelasteter Bürokomplex aus den 1970er Jahren wurde abgerissen. Für den Büroneubau überzeugte die Jury in einem geladenen Wettbewerb der Entwurf des Hamburger Architekten André Poitiers. Auf dem Grundstück entstand unter der Begleitung von msm meyer schmitz-morkramer aus Köln das Gebäudeensemble „Cubes“ aus drei wahrnehmbaren kubischen Gebäudekörpern, die von der Straßenfront der Cecilienallee zurückgesetzt wurden. Damit zeugt der Komplex der denkmalgeschützten Bebauung des ehemaligen Konsulats Respekt, spannt zudem aber auch verschiedene Grünräume auf, die von dem erhaltenswerten Baumbestand besetzt werden.

Seinem Umfeld angemessen zeigt sich das „Cubes“ in sich ruhender Klarheit. Die rationale Gliederung der würdevoll und edel anmutenden, hellen Fassade wird durch sechs großflächige kubische Fassadenrücksprünge aufgelockert. Sie zeigen sich an den Gebäudeseiten zum Rhein sowie zum Grünraum des ehemaligen Friedhofes – also zu den Seiten, an denen die Blickbezüge des Ensembles liegen. Der Gebäudekomplex gliedert sich dabei in zwei oberirdische Baukörper. Das Haus A ist freistehend und durch geschlossene Brücken in allen Geschossen mit dem Komplex der Häuser B/C verbunden. Letztere bilden einen zusammenhängenden Baukörper, wobei das in der Tiefe des Grundstückes liegende Haus B fünf oberirdische Geschosse hat, während die Häuser A und C jeweils viergeschossig sind. Jedes der Häuser besitzt zwei weitere Untergeschosse, in denen sich die von der Cecilien­allee direkt erreichbare Tiefgarage befindet.

Der Zugang zu den Gebäuden erfolgt über zwei zentrale Foyers, die jeweils im Haus A bzw. im Komplex B/C liegen. Vertikal erschlossen werden die Etagen über zwei Treppenhäuser mit jeweils einer Aufzugs-Doppelgruppe und einer offenen, zweiläufigen Treppe. Weitere Nebentreppenhäuser dienen der Entfluchtung und – sofern erwünscht – einer flexiblen bürointernen, geschossübergreifenden Erschließung. Alle Büroetagen können sowohl als Kombi-/Zellenbüro, Teambüro oder Großraumbüro konzipiert und genutzt werden und sind um insgesamt drei Atrien gruppiert, die begrünt und von Innen aus begehbar sind. Die Außenfassade wurde als eine wärmegedämmte Aluminiumkonstruktion in Elementbauweise mit außenliegendem Sonnenschutz ausgeführt. In jedem zweiten Fassadenraster sind boden­tiefe Dreh-Fenster mit außen angeordneter Prallscheibe als Absturzsicherung eingesetzt. Der erforderliche Luftwechsel wird über in die Fassade integrierte Fassadenlüftungsgeräte witterungsunabhängig sichergestellt. Im Gegensatz zu der selbstbewussten Außenfassade sind die Fassaden zu den Atrien feingliedriger und weisen entsprechend der Lichtdurchlässigkeit einen höheren Glasanteil auf.

www.poitiers.de
www.msm-architecture.com
Architekten: André Poitiers Architekt www.poitiers.de msm meyer schmitz-morkramer rhein... mehr

Architekten:

André Poitiers Architekt
www.poitiers.de msm meyer schmitz-morkramer rhein
www.msm-architecture.com

Fotos:

HG Esch
www.hgesch.de Klaus Frahm
www.klaus-frahm.de
Stefan Schilling
www.stefan-schilling.de